Aufsatz 
Das Particip des Aoristes bei den Tragikern / von Phillipp Schäfer
Entstehung
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verstorben sind:Der Lebende musz die Verstorbenen ehren. Bei Soph. Phil. 1313 sagt Philoktet zu Neoptolemus: wĩνν σνσσν ϑ⁶ειεας eεενκνιονν,‧ ε 1ᷣ ασεs. odt XiGυννσωι ταεος dνν thidAes s uerd Sdwrꝓν ϑ˙ν 72 wou doιrα. vP de εd 1ευννιπ; der Sinn der Stelle ist der: Dein Charakter verrät, dasz du nicht den Sisyphus, sondern den Achill zum Vater hast, der, so lange er lebte, hier den herrlichsten Ruf genosz, nun aber dort bei den Toten: 10 ½%☛ꝙτεευ 261w. Wem fällt bei diesem Ausdrucke nicht die Vorstellung der Griechen von dem Leben im Jenseits ein? od 1εννννεες sind die im Jenseits, im Hades befindlichen Menschen. Ein schönes Beispiel finden wir auch in Aesch. Suppl. 140, wo er den Hades nennt Zürd 1⁶νπνꝙνκεᷣειυητπν Hades ist der Herrscher über die Toten, die da sind, die existieren. In den folgenden Versen sagen die Töchter des Danaus: 10 Gḧςα ϑαοσνοσα, was sprachlich einen scharfen Gegensatz bildet zu zezιιν 2610p:verstorben werden wir zu dem Herrscher der Toten kommen.

Wenn es nun in demselben Stücke, V. 218, also heiszt: zdaæel dedν‿ε τα‿εταάυηναν ds 16», Zeds dalos ναόσιν εοσσας dixas,denn auch dort, wie es heiszt, spricht ein anderer Zeus unter den Verstorbenen für Frevelthaten den letzten Richterspruch, so ist dem Sinne nach freilich dasselbe gemeint, als wenn es hiesze éi ννεισεν allein, und darauf kommt es ausschliesz- lich hier an, die Vorstellung, die dem sprachlichen Ausdrucke zu Grunde liegt, ist eine andere. Passender dünkt uns wohl das Particip des Perfect an dieser Stelle, aber der Dichter hielt es nicht für nötig, die Folge aus der vollendeten Handlung auszudrücken; auch empfiehlt sich das aoristische Particip hier durch seine Form dem Verse.

Dasz aber dem Dichter in den allermeisten Fällen genügte, das auszudrücken, dasz das Sterben vorbei sei, ohne Hervorheben des auf das Sterben folgenden Zustandes, das geht aus der groszen Anzahl der Participien des Aoristes hervor, die wir von diesem Verbum finden.

Eine Stelle soll übrigens auch noch angeführt werden, in der das Particip dνοmνπνν seine Bedeutung offenbart. Eur. Herc. f. 732 sagt Amphitryo, ehe er in den Palast tritt, um Zeuge des Todes des Lykus zu sein: Exetdο ⁷οωνς ϑκα dei ir τπν σε⁸⁶σιεένιωνν§iæν denn es erfreut das Herz der mit dem Tode ringende Feind.

Ich glaube, an diesen Beispielen zur Genüge gezeigt zu haben, wie die durch das Particip des Aoristes ausgedrückte vollendete Handlung wesentlich verschieden ist von der durch das per- fectische wiedergegebenen.

Diese Bedeutung, die eines Zustandes ohne Betonung der aus der vergangenen Handlung resultierenden Wirkungen und Folgen, findet sich nun in den Participien des Aoristes bei den Tragikern in den allermeisten Fällen.

I. Das participium aoristi mit dem Artikel verbunden.

Indem ich an die oben erwähnten Beispiele anknüpfe, soll zuerst auf die Fälle hingewiesen werden, in denen das Particip des Aoristes mit dem Artikel verbunden, oder in denen er zu ergänzen ist.