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hiberi symbolis adjectis ipsi rei, minime nudis secundum sacramentorum naturam.“ Zu dieſem Bekenntnis wurde hinzugefügt der betreffende Artikel aus dem Bekenntnis der Sächſiſchen Kirchen für das Tridentiner Concil von 1551. Eine ſolche Concordia weiſt auch Jacobus Andreae und der Frankfurter Rezeß.
„Iſt alſo der Weg zur Einigkeit in dieſem Artikel gemacht, wann wir nur beiderſeits friedfertige Herzen hetten. Siehe auch annotationes Genevensium in Harmoniam confessionum sect. 14. observat. 1 ad Augustan confess. admonitionem Neustadianam cap. 5. etc. Und damit dieſe unſere declaration auch deſto weniger Urſach gebe den Papiſten uns zu verfolgen, ſo berufen wir uns auf das decretum über den canonem hoc est, in der zweiten distinction der consecration, welcher alſo lautet: coeleste sacramen- tum, quod vere repraesentat Christi carnem, dicitur corpus Christi proprie, unde dicitur suo modo sed non rei veritate, sed significante mysterio, ut sit sensus, vocatur corpus Christi, id est significatur. In ſelbiger distinction can.: Qui discordat a Christo, non manducat carnem eius, nec bibit sanguinem etsi tantae rei sacramentum ad judicium suae perditionis quotidie accipit, und im canone, der auch aus Augustino genommen: Quia morte Domini liberati sumus huius rei nnemores in edendo et potando carnem et sanguinem, quae pro nobis oblata sunt, significamus.“¹¹)
Beim 11. Artikel iſt zu merken„daß die confession der Sünden und alſo auch die darauffolgende Absolution nicht alle einderlei ſei.„Est confessio interna et occulta cordis, welche Gott dem Herrn allein geſchicht, den wir geſündigt haben, und der allein die Sünde vergeben kann, Psalmo 32 et 51. Est confessio externa publica totius Ecclesiaez), darin die Kirche ingemein ihre Sünden Gott dem Herrn be⸗ bekennet und abbittet, auch derſelbigen Vergebung erlangt durch die Stimme des h. Evangeli: Esdre 9 et 10. Est confessio externa privata, welche abſonderlich von einem oder andern Glaubigen geſchieht, endweder ſeiner ſelbſten wegen, daß er Troſt und Sterkung erlange Jacobi 5 v. 16, oder wegen des Nechſten, daß er ſich mit dem verſöhne Matth. 5 v. 23 et 18 v. 24. Dieſe Art der Beicht finden wir in der Schrift. Daneben iſt in die Kirche, ſonderlich aber in die Römiſche, eingeführet die heimliche Ohrenbeicht, darin vor allen erfordert wird die Erzehlung aller und jeder Sünden, darauf dann der Beichtvatter die absolution erteilet. Von dieſer Beicht handelt dieſer Artikel, verwirft dieſelbige nicht gar, ſondern ſtraft nur etliche Mißbreuch, welche wann abgeſchafft ſein, die Beicht ſonſt vor ein heilſames Mittel die Kirche disciplin zu erhalten, gehalten wird, wie weiteres in der Apologi ausgeführet wird. ²)
Unſere Kirchen halten nur generalem confessionem et absolutionem, privatam non damnant aut abrogant, sed adiaphoram et liberam relinquuntsꝰ), dann ſie gar nicht mißbilligen, wann einer wegen ſeiner Sünden bekümmert und angefochten wird, der alsdann zu ſeinem Seelſorger gehet, bei demſelbigen Troſt zu holen, und aus dem h. Evangelio der Vergebung ſeiner Sünden vergewiſſert zu werden. Generalem confessionem et absolutionem faciunt partem potestatis clavium. Anſtatt der heimlichen Beicht halten ſie die Beſuchungen der Kranken, visitationes domesticas, catechisationes rudiorum(sic!), institutiones eorum, qui admittuntur ad coenam etc. Und iſt derowegen in dieſem Artikel auch kein Streit, oder ja ein ſolcher, der leicht kann verglichen werden.
Der 12. Artikel iſt richtig, und was darinnen von zankſuchtigen für Streit geſucht wird, iſt nur ein unnötiger Wortſtreit, als wäre, daß improbiret wird, quod Calvinus poenitentiam vocat regenerationem, cui tribuit incrementa et gradus; fidem negat esse partem poenitentiae; partes poenitentiae facit mortificationem veteris et vivificationem novi hominis etc. Alſo iſt das auch ein geſuchter Streit, den etliche zwiſchen uns machen wollen aus den Worten: damnant anabaptistas, qui négant, semel justificatos iterum posse amittere spiritum s., sed halte endgegen die teutſche Confession, ſo wird ſich der Zweck und Sinn dieſer Wort ſelbſt eröffnen. Damnamus et nos anabaptistas, quamvis negemus, semel justificatos omnino amittere sp. s. sed nequaquam ut illi negant. Confundunt nam sp. s. non modo cum carnis spiritu sed etiam cum satanicis quibus agitantur furoribus. Nos spiritum s. a spiritu tenebrarum discernendum docemus. Et illis dona XEiεraεᷣαεα a temporariis distinguimus nec ipsorum etiam donorum anhεraeey motus interrumpi ac pene distingui- negamus, set ita, ut ipsa vera radix semel insita in vere justificatis s taieεννσνσ ad exo- tremum perseveret.
Der 13. Artikel iſt ganz richtig—— und ſein nur geſuchte und kindiſche calumnien, die gegen die unſere, ſie von der Auſp. conf. Verwandtnuß abzuſchneiden, vorbracht werden, quod accipiamus nomen sacramenti tantum de re et ceremonia externa: formemus definitionem sacramenti et medi-
¹) Das verſtehe ich nicht(Hand Johann Ludwigs.) ²) NB.(Hand Johann Ludwigs.)


