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und schränkt dadurch das eSnX vvSny wieder ein; er meint:„nur in bezug auf den Mund“, d. i. metony- misch=„in bezug auf meine Worte“. Also nur die Rede ist weich und nachgiebig geworden, der Sinn ist hart geblieben.
Wenn in den Scholia rec. sich zu ꝓↄταμα die vielfach gebilligte Erklärung findet: àνμια☛αἀ|ν ννꝙꝓενν 0[οdρ³μάν O9εννμν q 1εκτιιαρρος τν σσινμμιανσο τmνπ αemμαας, so ist dieselbe aus dem Grunde wenig annehmbar, weil dadurch eine unklare, um nicht zu sagen falsche Metapher in die Stelle hineingetragen würde. Bei dem Eisen, aus dem die Waffe geschmiedet wird, kann es sich darum handeln, ob es hart oder weich ist, bei der Schneide des Schwertes fragt man, ob sie scharf oder stumpf sei. Man würe daher nach dieser Auslegung ein ααμμν˙νν(wie Blaydes vermutete) statt éSναυν˙ τπνν u erwarten berechtigt. Nauck scheint beide Deutungen von σꝓσφ̈μαα vereinigen zu wollen, da er schreibt:„ε& ννυ(˙ονμν οπσημα̈ oõ(a ciem) ich wurde mund weich“. Wenn hier kein innerer Widerspruch vorliegt, so wird man die Bemerkung vielleicht so zu nehmen haben, dals Ajax sagte, seine Rede sei erweicht, die Umgebung aber glaubte, er habe mραναα in der Bedeutung von„Schneide, Schärfe“ gedacht. Indes auch abgesehen davon, daſs zu dem Begriffe acies, wie wir bemerkten, SnXbeoSar nicht passen will, so würde auf diese Weise die„sorgfältige Berechnung“ in der„künstlich verschleierten Rede“(Nauck, Einl. zum A., S. 51) doch wohl etwas zu künstlich werden. Dals Tecmessa und der Chor den versteckten Sinn, der dem 2SrX„Sny durch den Zusatz ordανα gegeben wird, nicht begreifen, bedarf der Erklärung durch Annahme einer zwiefachen Auffassung des Wortes überhaupt nicht.
Gegen unsere Konjektur könnte als Einwand die Frage gerichtet werden, wie es denkbar erscheine, dals ein so einfaches und allgemein verständliches Bild durch Umänderung des gavyn in ap†pf verderbt worden sei. Ob vielleicht die bekanntlich schon früh beginnende ¹) konsonantische Aussprache des v im Diphthonge u bei der Verwechselung eine Rolle gespielt hat, mag ununtersucht bleiben, ebenso die Mög- lichkeit einer Entstehung des Fehlers aus Gründen paläographischer Natur. Näher liegt die Vermutung, daſs in früher Zeit ein Abschreiber das sehr seltene Wort 8νν nicht verstanden und durch das ihm namentlich in der Zusammenstellung mit ο⁵eꝙςσοε weit geläufigere 8ac†νꝶ obne viel Nachdenken ersetzt habe. In welche Verlegenheit die Korruptel die Scholiasten versetzt hat, erkennt man daraus, dalſs sie teils die höchst gezwungene Verbindung der Worte 8.—. ³s mit dem Vorhergehenden empfehlen, teils zu der, wie wir nachgewiesen haben, technisch absolut falschen, auch durch kein Zeugnis des Altertums irgendwie bekräftigten Behauptung ihre Zuflucht nehmen, es werde glühendes Eisen bezw. glühender Stahl durch Eintauchen in 0l erweicht.
Es erübrigt uns noch, einige Stellen zu erörtern, die unserer Auffassung von der 8a†ρμ G⁴⁹⁸ιιοO- und der vorgeschlagenen Emendation Schwierigkeiten zu bereiten scheinen.
Zunächst eine kurze Bemerkung über die Stelle in Pollux Onomast. VII, 169, wo zwar nicht gaꝓ†, aber das verwandte Wort 8r in Verbindung mit ιεμρσ sich findet. Aus Antiphon wird hier citiert:
Bdνυσςᷣ 2αα νν σ⁸αννο.
In der Hall. Allgem. Lit.-Zeitung 1837(S. 535) wird dieses 84 2ις gerade so gedeutet, wie dort 8—f für die Ajaxstelle aufgefalst ist(vergl. oben S. 15), als ein künstliches Mittel der Erweichung.
beschäftigt ist, die geschmiedeten Waffen eines Helden fertig zu stellen. Eine Abbildung bieten O. Müllers
Denkmäler der alten Kunst, fortgesetzt von Wieseler II, Taf. XVIII, No. 194; eine technische Beschreibung des Ofens gibt Beck a. a. O. 8. 461 f.
¹) Vergl. Blafs, Über die Aussprache des Griechischen. 2⁰. S. 70.


