Aufsatz 
Die Löschung des Stahles bei den Alten : (eine Erörterung zu Sophokles' Ajax 650 ff.) / Paehler
Entstehung
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7.

in eine Wanne mit kaltem Wasser steigt, wie beim Stahle, wenn er glühend die a†ρρν erfährt! Metonymisch erhält Sacih gradezu die BedeutungHärte,Schneide. So braucht es Theophrast(histor. plaut. V, 3, 3): Maldæd, a o e d al aννα τ‿ιν ι σάσρορσ ννν μἀνιςναα†νιυςσα. Joxet ⁴² Seε6mꝓμιαναν)&lvα τον ꝓτο ονεεμεον'ꝓτι μἀνιςσντα νμμει τ‿ν οσι⁵ινιισ ri A σι Ʒι Segpernra. und(de caus. plant. I, 22, 5): za*b reuz*n Sehh ld eurεοστςσ εσmσαιινν 08 Hv*ε△ raννπια, dA.ν ναάν πνα doxet SeHν) elvt ναdeeg alαd pidla naMl dAos doa. rAv ron G.160 9¶GGa.ꝓ†ρ o&ϑGƷνα.

Von dem Schwerte, welches der König von Citium Alexander dem Groſsen geschenkt hatte, sagt Plutarch(vita Alex. 32, 4), es sei gewesen udeεμα Sauorh Bacf a orcpörnri; und im Leben des Pyrrhus(c. 24) wird erzählt, der König habe im Kampfe einem Mamertiner einen Schlag versetzt, durch den der Leib des Gegners mitten entzwei gespalten sei(wie der Türke in Uhlands Schwäbischer Kundel): zXνeν βωσ½ν re rüic Teiος μ νꝶ Baꝓ doerf ros iob lo mτσνv e⁴d τνα Jαανοασφισα. An diesen beiden Stellen kann Bacpi nur die durch Eintauchen bewirkte Härte und Schärfe des Stahles bezeichnen.

Der metonymische Gebrauch des Wortes führte dahin, dafs Gαßρ auch bei solchen Dingen im Sinne vonKraft verwendet wurde, bei denen an Eintauchen in eine Flüssigkeit nicht mehr zu denken war. Wie diese übertragene Bedeutung entstehen konnte, zeigt am deutlichsten ein Vergleich, dessen sich Aristoteles in der Politik(IV, 14) bedient. Er setzt dort auseinander, zu welchem Zwecke kriegerische Übungen gerecht- fertigter Weise betrieben werden dürften, und fordert, daſs der Gesetzgeber das Kriegswesen dem Zwecke des Friedens unterordne. Thue er das nicht, so würden die Staaten, weil sie nicht dazu erzogen seien, der Mufse zu leben, sich nur so lange erhalten, als sie Krieg führten, dagegen zu Grunde gehen, sobald sie die Herrschaft erlangt hätten. Dies wird mit dem Satze begründet: ᷣα να˙ο αꝓρμμ(al reλμαια) dνιαασον

¹) Daſs die Meinung des Theophrast, das Lindenholz sei nicht blofs weich, sondern besitze auch einen grolsen Grad innerer Wärme und vermöge deshalb die Schneide der eisernen Werkzeuge stumpf zu machen, vor den heutigen naturwissenschaftlichen Anschauungen nicht bestehen kann, liegt auf der Hand; sie ist begründet in der Elementartheorie, welche Theophrast(hist. plant. I, 2, 4) im Anschlufs an die Lehren des Aristoteles mit den Worten aufstellt: änαᷣeν ◻φννον ενεανι rνe εꝓνονuτ εα ϑιεσνμενπνπα σμςνννον. Mir war die Frage von Interesse, ob die von Theophrast behauptete, in keinem Kommentare erlàuterte Thatsache des Stumpfwerdens der Eisengeräte an und für sich richtig sei und wie sie erklärt werden müsse. Um von kompetentester Stelle hierüber Auskunft zu erlangen, wandte ich mich durch gütige Vermittlung des Herrn Oberforstmeisters Tilmann zu Wiesbaden an den Direktor der Forstakademie zu Neustadt-Eberswalde, Herrn Oberforstmeister Danckelmann. Auf dessen Ersuchen hatte Herr Forstmeister Bando in Neustadt-Eberswalde die Freundlichkeit, sich über die Sache folgendermalsen auszusprechen:Die weichen Holzarten, zu denen besonders Linde, Weide und Pappel gehören, geben wegen der Elastizität und Zähigkeit der Holzfaser dem Druck der Axt oder des Messers nach, weichen vor dem eindringenden Körper zurück, schliefsen sich an die Nachbarfasern an und bewirken dadurch eine vorübergehende örtliche Zunahme der Dichtigkeit. Dieselben verhalten sich infolge dessen ähnlich wie Gummi elasticum, dessen weiche Masse sich doch sehr schwer und nur mit besonders scharfen Messern schneiden läfst. Diese Erscheinung mag Veranlassung zu der wunderlichen Ansicht des Theophrastus sein, wozu noch kommt, dafs auch die Sägen schwerer in den weichen Hölzern, also auch in der Linde arbeiten, weil sie die Holzfaser mehr zerreilsen müssen. Deshalb müssen sie einen stärkeren Schrank haben, als wenn mit ihnen im harten Holze gearbeitet wird. Fehlt es hieran und werden die Sägeblätter nicht stark gefettet, so klemmt die Säge, erleidet eine starke Reibung und wird stark erhitzt. Mit dieser Erklärung, welche in einer Konferenz der Dozenten der Akademie am 12. Dez. v. J. vorgetragen und angenommen wurde, stimmt vollkommen überein, was Theophrast an anderer Stelle(hist. plant. V, 5, 1) sagt, dafs nämlich stumpfe Eiseninstrumente hartes Holz leichter zu schneiden vermöchten als weiches: μeοωννοε σ⁴⁶νοα ουναu éενεiν d edο α⁴dον αν uadaxν ν. Man vergl. noch Plin. h. n. 16, 76 und Vitruv. II, 9. Zu einem Zweifel an der Richtigkeit der bei Th. h. pl. V, 3, 3 überlieferten Lesart, wie J. G. Schneider in seiner Ausgabe III, S. 427 ihn äuſsert, liegt kein Grund vor.