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Allein was folgt aus diesen Stellen für die vorliegende Frage? Wenn Plinius sagt, daſs man feineres Stahlgerät durch Öl ablösche, damit es nicht durch Wasser bis zur Sprödigkeit gehärtet werde, so beweist dies keineswegs, daſs es nach der Auffassung des Schriftstellers durch Eintauchen in öl weicher werde. Ebenso liegt in dem Participialsatze der Plutarchstelle, auf die wir nachher zurückkommen werden, nicht eine entfernte Andentung, als ob das Öl den glühenden Stahl erweiche. Aus den Worten des Hippocrates aber ersehen wir nur, daſs ihm das Eintauchen von Eisengerät in Öl bekannt gewesen ist, während er uns über den Zweck des Verfahrens gar nichts mitteilt.
Einen recht unglücklichen Einfall haben schlieſslich diejenigen gehabt, die der Ansicht waren, dals Plutarch auf die Sophocleische Stelle nach der angegebenen Auslegung im 36. Kapitel der Schrift de adulatore et amico sich beziehe. Die Worte lauten:.
Jer urh 6ον d!νιαμρεσ⁴νοντας e˙ν νααά άα̈τοοoννa rirnpety robe SPldove aal i Ala oSöoς rauvery rd groy, els' doxeo dlngog wepobrar f reiöker wa- dé⅛era³ rhw r6GGνν„ ³eν᷑dele rd roy örd degrnroe en an eeog, 0uro rorg cpX0½ dαάσενανυννμιννοισσνααηνο mſεραρσς εσ υσι τν eeααινυων dσmQOQ0ἑ 8.ρμν vϑeρμα εααυηνωεπνσααάe rde⸗v △έαν. Plutarch verlangt, man solle die Freunde beobachten, nicht bloſs wenn sie fehlen, sondern auch wenn sie Gutes thun, und man solle sie in letzterem Falle anfangs bereitwillig loben; dann aber müsse man es bei dem Freunde machen wie bei dem Stahle. Dieser werde zuerst durch die Hitze weich gemacht, darauf durch die Abkühlung gedichtet und gehärtet; so sei bei dem Freunde, wenn er durch das Lob erweicht und warm geworden, nach und nach die Freimütigkeit wie eine 8acp’i Hanzubringen. Diese 3a† besteht nun, wie im Folgenden gezeigt wird, darin, dals man dem Freunde vorhält, wie zu den gelobten tugendhaften seine früheren thörichten Handlungen nicht stimmen. Da hier ganz zweifellos bei dem Worte gact nicht an das Erweichen eines harten, sondern an die Härtung eines weichen Gegenstandes gedacht wird, so hatte G. Hermann wohl recht, wenn er bemerkte: Nihil in his video, quod a Sophocle sumptum dicam.
Indes setzen wir einmal den Fall, es entspreche die Behauptung der Scholiasten, dafs durch Ein- tauchen in Öl das Eisen bezw. der Stahl weich werde, thatsächlich der Wahrheit, ist es denkbar, dals an unserer Stelle diese Art der Behandlung des Metalls gemeint sei? Wer hierauf mit ja antworten will, muls zugleich annehmen, daſs Sophocles ein Bild gebraucht habe, welches die Hörer unmöglich verstehen, ja nur in einem der Absicht des Dichters ganz entgegengesetzten Sinne auffassen konnten.
Eine Prüfung der Bedeutung des Wortes 8 wird dies erweisen.
Bacph bezeichnet allgemein das Eintauchen eines Gegenstandes in eine Flüssigkeit. Hat die Flüssigkeit die Bestimmung zu färben, so geht 8ac naturgemäls in die spezielle Bedeutung des Färbens über, in der es nicht selten vorkommt; von diesem Sinne sehen wir hier einstweilen ab. Bei Metallen, insbesondere bei stahlartigem Eisen war die gewöhnlichste Art des Eintauchens diejenige in Wasser. Sollte eine andere bezeichnet werden, z. B. in öl oder in Essig, so wurde dies durch einen besonderen Zusatz ausgedrückt. Wo das blofse Wort 8— t in Verbindung mit σαιαωσα sich bei griechischen Schrift- stellern findet, wird nur an Eintauchen in Wasser gedacht.
Zum Belege kann schon die oben citierte Stelle aus Plutarch de adul. et am. 36 dienen. Das dort verwondeta Bild findet sich auch bei Galen Segansvrinse odog X. 148: r0 G Gν ĩ⁴ἀο τι σeυαα8αἀςε νει Toixey nity eie ri A dekaerih el⁴οειασνν επνπν rotg Ba*⁵ααρνεlονα ol6y ri al ro eo 8a ̃u al Tàg Yoxöueda zal rovoεSa, adreg Lzeryog Se dA» ⁴⁴ν νοοσ Tεν,εννοσ εꝑνανενηraν *.† vx̃. Also Abkühlung und Kraftigung sowohl bei dem Menschen, der nach einem warmen Bade


