— 5—. zu Werkzeugen und Geräten verarbeiten ¹). Die Vergleichung erstreckt sich aber auch auf den zweiten Teil des Satzes, da wir uns nach räzer xα*ν ⁄εdeu das ³osep iôngov abermals zu denken haben. Denn das Eisen konnte im Schmelzofen, wenn ganz besonders hohe Temperaturen erzeugt wurden(drεοαρν αυαmν Segudnri, Aristot. meteorol. IV, 6), sich auch völlig auflösen, in Schlacken zerflielsen und dadurch ganz wertlos werden ²). Hier liegt also das tertium comparationis darin, dals beim Eisen wie beim Menschen, wenn in der bezeichneten Richtung das Ubermals sich geltend macht, die Kraft verloren geht.
Für die Annahme einer Erweichung des erglühten Eisens durch Eintauchen in 61 ist die Stelle schlechterdings nicht zu brauchen. Denn wollte man auch gegen die vorgetragene Erklärung einwenden, dals bei dem oστνee ièçov nicht an das zur ersten Schmelzung gelangende Eisenerz, sondern an schon ausgeschmolzenes Eisen zu denken sei, so wird doch in jedem Falle unter dem Ʒνασe nur die Wirkung des Feuers zu verstehen sein. War doch auch das Eisen der ausgeschmolzenen sog.„Rohluppen“ vielfach noch ein dνsQάροσν und rdn, welches erst dadurch brauchbar gemacht wurde, dals man die Eisenmasse abermals erhitzte und dann weiter verarbeitete.
Dafür, dals im Altertum das öl beim Löschen des Stahles überhaupt Verwendung gefunden, haben wir drei Gewährsmänner: Hippocrates, Plinius und Plutarch.
Bei Hippocrates(K αααν oονν⁴σς No. 384. ed. Kühn I, 294) wird erwähnt, dals sich mitunter auf der Zunge der Kranken eine schwärzliche Blase bilde wie auf dem in 61 gelöschten Stahlgerät (oin oidnpiovr Baqévros s Alον). Plutarch berichtet(de primo Frig. XIII, p. 109) geA6να ed 6νια ⁹οmν eœα ουꝶ τόν εςσmφσάν obd„ν Sτεν dr ovot A2“ dXGερα õHeπνκραν σνρεπνπ* cοονυνμεενοιο ο˙ αωeά J- Jαασνσννέυοpwav. Plinius endlich(hist. nat. 34, 41) teilt mit: Tenuiora ferramenta oleo restingui mos est, ne aqua in fragilitatem qurentur.
das Schmiedeeisen sicherer, besser und mit grölserem, ökonomischem Vorteil aus dem Roheisen als unmittelbar aus dem Erze darstellen lieſsen.“) Bei der Unvollkommenheit des Reduktionsprozesses der Alten konnte es sogar vorkommen, daſs in einem und demselben ausgeschmolzenen Eisenklumpen kohlenstoffarmes wie kohlen- stoffreiches Metall, also Eisen und Stahl vereint sich fanden. Hieraus sowie aus dem Umstande, dafs den Alten das Wesen des Unterschiedes zwischen Stahl und Eisen unbekannt war, erklärt es sich, dafs beides mit G1 bezeichnet wurde.
Zwar hatten die Griechen für den Begriff„Stahl“ auch besondere Benennungen:*æα og(von der Farbe)— ⁴⁵σ⁴‿μ⁴ας(Symbol der Festigkeit, zuerst bei Hesiod)— X³ναννρνσ(Lzuerst bei Aeschyl. Prom. 133.— Curtius Etym. 5⁰, S. 197 bezeichnet die Verwandtschaft mit Tal-zös als wahrscheinlich, Skt. ghar: glänzen; gewöhnlich wird éενανυ aufgefafst als ursprünglich geographische Bezeichnung des Stahles nach der Herkunft einer ausgezeichneten Qualität aus dem Lande der alten Chalyber(Pontus), von deren Fabrikationsweise noch die Rede sein wird; dagegen Blümner, die gewerbliche Thätigkeit der Völker, des klass. Altert. S. 41:„Es liegt näher zu vermuten, dafs die Bearbeiter des Eisens bei den Griechen nach diesem Metall benannt worden sind, als dafs letzteres seinen Namen von dem Volke erhalten habe“.)— G.ꝓπ⁵ ½μ μα(eigentl. das Gehärtete, nach der durch rasches Abkühlen auf das Metall hervorgebrachten Wirkung). Indes vermochten diese Ausdrücke dem Worte G⁵ορσ seine bevorzugte Stellung nicht zu rauben; es findet sich bis in die späteste Zeit der griechischen Litteratur an vielen Stellen, wo nur Stahl gemeint sein kann.
¹) Vergl. hierzu Galen(zεον τνια̈*ϑeμαά οω c. 18 ed. Kühn. XIV, S. 288): lA*ν§G-*⁶νο π᷑ νιμονσμιενος udärrérat z zᷣιμμι*νοςσ d†*αυν ννονσντσ t οαι αςmτον⁵‿ τιν εν 16 S4% atuerat.
¹) Die Alten suchten daher das Flüssigwerden des Eisens, d. h. seine Verschlackung zu verhüten, indem sie dem im Ofen befindlichen glühenden Eisen beim Behauen abgefallene Stückchen von Marmor und anderen Steinen zusetzten; sie nahmen an, dafs qurch den Zuschlag, weil er die Schlackenbildung befördert, der zu starke Flufs des Metalles selbst gehindert und die Erweichung auf denjenigen Grad gebracht werde, bei welchem das Eisen(in teigigem Zustande) am besten geschmiedet werden könne. Vergl. Plutarch quaestiones conviv. IV, prooem. 8: 6 αςιαόος pĩν ϑαm̈ν οςιm̈ο τ vdraννινέν dyαν εre! t, &*ꝓαεσν s'roνονν νποει ι ⁴μαα‿οσςαμενον α ν zux 1uονμενον. Plutarch de primo Frig. 19: 0f ε TAleete 26 vOοεμεέν αχν oðëαημε̈νν αςσνι du⁴ρμρμσαεοοq τ⁷ ⁵ασνmν εαηραmά⁴ςσσοωνιασα, τν r11)„ 6uσα sᷣðφσσ dνss „ αμαάαάααιφνννες.


