7. Welche Ereignisse führten zur Eroberung Ita- liens durch die Römer?(Klassenarbeit.) 8. Gedankengang im Prolog zu Schillers Wallen- stein. 9. Welches Volk sich selbst empfunden, Ward vom Feind nie überwunden. (Chrie. Klassenarbeit.) 10. Die Principate in der griechischen Geschichte.
Scholz.
Ib. 3 St. Einführung in die zweite Blüteperiode der deutschen Literatur. Der innere Entwickelungsgang derselben wurde in seinen Grundzügen dargelegt, und die bedeutendsten Erscheinungen wurden aus- führlich behandelt. Gelesen und erklärt wurden: Schillers Jungfrau von Orleans und Braut von Messina; Klopstocks vaterländische, religiöse, Liebes- und Freundschaftsoden; Herders Cid; Lessings Minna von Barnhelm, Laokoon, Wie die Alten den Tod gebildet, Hamburgische Dramaturgie(I. 29— 32, 36— 50; II. 73— 83, 84— 95) mit Herbeiziehung der einschlägigen Stellen aus Aristoteles' Poetik. Im Sommer wurde eine praktische Anleitung zur Ab- fassung von Aufsätzen gegeben. Vorträge aus dem Gebiete der Literaturgeschichte und der Lectüre. Declamationsübungen.
Aufsätze über folgende Themata:
1. Die Schlacht bei Cannä, nach Livius, XXII. 40,5— 50,3.
2. Schuld und Sühne in Schillers Drama„Die Jungfrau von Orleans“.
3. Welches sind die romantischen Züge an der Jungfrau von Orleans in Schillers gleichnamigem
Drama? 4. Inwiefern enthalten die Worte des Chores (IV, 5): —„Noch Niemand entfloh dem verhängten Geschick.
Und wer sich vermisst, es klüglich zu wenden, Der muss es selber erbauend vollenden“. den Grundgedanken von Schillers Drama„Die
Braut von Messina“?(Klassenarbeit.)
.Welche Freunde feiert Klopstock in seinen
Oden und Elegien vorzugsweise?
. Herders Cid verglichen mit dem Corneilles.
. Der Major von Tellheim, eine Erzählung nach
Lessing.(Klassenarbeit.)
8. Metrische Uebersetzung des Gedichtes Sadolets de Laocoontis statua und Beurtheilung dessel- ben.(Vergl. Lessings Laokoon VI.)
9. Welche Scene aus dem ersten Buche der Ilias eignet sich am meisten zu einer bildlichen Dar- stellung?
10. Nolld ureẽᷣns ee, uιμ ² Teiεος ον Chrie.(Kiassemarbeit.
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Adam.
Ia. 3 St. Uebersicht über die Geschichte der deutschen Sprache und ihre verwandtschaftlichen Beziehungen zu den übrigen indogermanischen Sprachen. Das Wichtigste aus der mittelhochdeutschen Grammatik. Einführung in die classische Literatur des Mittel- alters. Lectüre des Nibelungenliedes(nach der Schul- ausgabe von Zarncke) und ausgewählter Lieder
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Walthers von der Vogelweide. Neuhochdeutsche Lectüre: Goethes Iphigenie und Torquato Tasso und Shakespeares Julius Gäsar, nach der Uebersetzung von Schlegel. Anleitung zur Abfassung deutscher Aufsätze. Dispositionsübungen.
Aufsätze über folgende Themata:
.Der Mensch im Kampfe mit der Natur.(Schul- arbeit.)
. Ende gut, alles gut.(Chrie.)
. Siegfried, das Idealbild eines deutschen Helden. (Schularbeit.)
Charakter der Kriemhilde im Nibelungenliede.
. a) In welchen verschiedenen Formen erscheint
die Treue im Nibelungenliede?
b) Klopstock, der Sänger der Freundschaft.
6. Charakter der Iphigenie in Goethes gleich- namigem Drama.(Schularbeit.) 7. Schürzung und Lösung des dramatischen Knotens
in Goethes Iphigenie. 8. Ausführliche Lebensbeschreibung. 9 0 1
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Charakter des Antonio in Goethes Torquato Tasso.(Abiturienten-Aufsatz.) . Die Exposition in Goethes Torquato Tasso. . Charakter des Sophocleischen Ajas.(Klassen- arbeit.) Dr. Paehler, Direktor.
2. Lateinische Sprache.
VI. A. 10 St. Die regelmässige Formenlehre nach der Grammatik von Ellendt-Seyffert, Uebersetzen aus Ostermanns Uebungsbuch für Sexta. Memorieren der Vocabeln aus Ostermanns Vocabularium I. Alle 8 Tage abwechselnd ein Exercitium oder ein Ex- temporale. Im Sommer: Schlaadt.
Im Winter: Schäfer.
VI. B. 10 St. Die regelmässige Formenlehre nach der Grammatik von Ellendt-Seyffert, eingeübt durch Uebersetzen aus Ostermanns Uebungsbuch für Sexta;
an einzelnen Beispielen, zugleich Einübung der Satz- lehre. Memorieren der Vocabeln aus Ostermanns Vocabularium für Sexta. Alle 8 Tage ein Exer- citium oder ein Extemporale. Schlaadt.
V. A. 10 St. Repetition des Pensums der VI. Ein- übung der unregelmässigen Formenlehre und der syntaktischen Regeln nach Ostermann II. Memo- rieren der Vocabeln in Ostermanns Vocabularium für V. Jede Woche ein Exercitium oder Extemporale.
Widmann.
V. B. 10 St. Repetition des Pensums der VI. Ein- übung der unregelmässigen Formenlehre und der syntaktischen Regeln nach Ostermann II. Memo- rieren der Vocabeln in Ostermanns Vocab. für V. Jede Woche ein Exercitium oder Extemporale.
Lohr.
IV. A. 10 St.
a) Grammatik: Repetition der Formenlehre. Ein- übung der wichtigsten syntaktischen Regeln durch Uebersetzen von Beispielen aus Ostermanns Uebungsbuch für Quarta und Memorieren von Mustersätzen. Repetition der Vocabeln aus Oster-


