Aufsatz 
Über den Gebrauch des Duals bei Homer / Wilhelm Ohler
Entstehung
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d) Grösstenteils Plural, nur ein einzelnes Wort im Dual z. B.: Il. 4. 452(vgl.§ 12) nur das Verbum finitum im Dual; Il. 16. 428 430 nur das Participium im Dual; ebenso II. 12. 171(vgl.§ 14). e) Dass bei einem Gleichnis alles im Plural statt im Dual steht, findet sich nur Il. 5. 163: ςα 1 aνμμφ☛⁴ρονα εέε ησαά☛ qνσεοσςσ vνος 9eε ααα ᷣνς εαονπισα⁵ς.

Kap. VI. § 23. Seltene Arten der Anwendung des Duals.

Seither haben wir diejenigen Fälle behandelt, bei welchen nur von Einem Paare gesprochen wurde. Homer hat aber öfters auch dann den Dual gebraucht, wenn nicht der Begriffzwei, sondern grössere Zahlen bezeichnet werden. So giebt es drei Stellen, an welchen er von zwei Paaren spricht; diese sind:

1) O0d. 11. 211: 69O.α α ⁵έν¶õMερο aαe εον Ʒεεοε αors

dνιαισσοπαιέμο Qριυνεονο τεειαρεταιιινμα οαα m*⁷ιο. Unter xeiee sind hier vier Arme zu verstehen, nämlich die des Odysseus und die seiner Mutter, also zwei Paare, daher der Dual. Ebenso in

2) Od. 21. 223: 1 d'εmπειν εls⁴εενν ενν εεεοσαςσσeσυνo Sexαova,

Aaον αονι ανςι dνασi dςeot vsios Saövrs, wo erzählt wird, wie die beiden Hirten Melanthios und Eumäos ihre Arme um den Odysseus schlangen. 3) Il. 8. 185 redet Hector seine vier Pferde folgendermassen an: * d,c E7TGO TIrTOlG☛ιꝙ εαςέαεμνεο qGνννσσην ες Saννε ιε αα σ˙ LTõdœρε, αά ‿,ουν d uνεs re dfe, vv 1Oε τννν1Qχοιμμι⁶ννoμ2‿˙οεπυνυεντνν........ Der Dual des Zeitwortes steht deshalb, weil die genannten vier Pferde zwei Paare bilden.

Sodann sind folgende Stellen zu erwähnen, wo von mehr als zwei Paaren die Rede ist:

1) II. 10. 187: s 1νφνηmvνσυάιννοο Uνπηνοο 2εραο⁸ννν ⁶e.

Hier ist der Dual kühn gebraucht, indem die Augenlider nicht eines einzelnen, sondern sämtlicher Anführer der Wächter der ganzen Belagerungsarmee von Troja gemeint sind, was durch das Wort 16ν ausgedrückt ist. Es ist hier der Dual natürlich nicht anders zu erklären, als dass Homer an die beiden Augenlider jedes einzelnen Anführers gedacht hat.

Ein ähnliches Beispiel haben wir

2) II. 9. 503: xaMd ydo εᷣ Airxi elc is aoςρ⸗ ̃yα*,

Xo⁴α ε νdat ε, ππσαχνρσ³αυνν τνςς⁴σσαναα. Hier hätte man den Plural ⁶ραισαlοuνς erwartet, da ja von den Augen der Bittgöttinnen als Töchter des Zeus gesprochen wird. Offenbar hat der Dichter dabei die Augen jeder einzelnen Göttin im Sinne gehabt und mit Rücksicht darauf den Dual gesetzt. 3) Od. 20. 348:............. 0G[ d'αοαα m◻φον dœæxòνοςνν πτιμσνινάνντο.....

sind mit†◻Oĩ☛ννj die Freier der Penelope bezeichnet, deren Augen sich mit Thränen füllten, weil ihnen Pallas Athene die Sinne verwirrt hatte.