Aufsatz 
Über den Gebrauch des Duals bei Homer / Wilhelm Ohler
Entstehung
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Il. 22. 90: ςσ τ εᷣ αßovre rασσνσναμνᷣ dov vlöv, ro ασοιαένι οdd ̈xroο ϑυμνν εμντιινον.

Ebenso ist Od. 24. 361 alles im Dual, aber in den unmittelbar darauffolgenden Versen der Plural, wiewohl noch von denselben Personen die Rede ist:

098 ãͦ9a gupioapes Sdπινν rr⁶s qiuxra xcec. 0˙Srs di O'oνo dμονε suναisrdοzas, 8d0ν Triε,εμαοO)ͥõ.. c) Aber auch schon im einfachen Satze steht bisweilen das Verbum finitum im Plural, so Il. 1. 531: 1 ςσ Ʒϑονdenαxνre dierαeꝓνεy. ¹)

ferner II. 12. 277:1¶/ε⁷ τGG ⁰m⁄εκ μαμe νν ⁴μτουνο ⁴να⁵νν.

und Od. 3. 148: ςαᷣ τ mO¶ᷣνν ³αάφειετοινσσυσμει⁵οσμμιννέ εmτιε⁴μέιασινν Eoτεπασσœσν..

d) Manchmal, aber selten, findet sich bei solchen Ubergängen der Plural ganz durchgeführt,

obwohl nur von zwei Personen gesprochen wird. Die wenigen Beispiele, die hierher gehören, sind: Il. 10. 295: s ε&ꝓe†φαα εuνο,μέηνοιοε τέόν ˙εέα Ialdds 401/vn. 0 d'stres 1ν⁄σάαάνν τνσν μνασοο, Ay' ,us...... Das Subjekt zu ds εραœα ist Odysseus und Diomedes. Il. 24. 141: O? y, SvnG dpiger 1uusſi νsε αœ vids Frold ος ανο neæ rsοεννν dννοσενον.

In dem Verse: ς ok 1εν τοισν τα 1τοςι αςw dyögevov, welcher oft vorkommt, ist meistens von mehreren Personen die Rede; daher der Plural am Platz. Jedoch zuweilen sind unter ot nur zwei Personen gemeint, so II. 5. 274 nur Sthenelos und Diomedes; II. 8. 212 nur Hera und Po- seidon; Od. 4. 620 nur Menelaos und Telemachos.

e) Noch seltener sind Tälle; wo alles im Plural und nur eine prädikative Bestimmung im Dual steht. II. 17. 735: ςσᷣ 6 ⁴μεμιμ⁴αά⁴τεκ) vSxvo †ον εα 11ο.

II. 5. 239: ςσ ουνππνεxvres,&e dονμααά roxld Sdvres, 6 ⁴⁴⁴έέινμόχ τν)&d Tv⁶⁴εm ετνcw⁄y&Gꝑάις ioug.

1) Obschon deúnijeir ein Verbum ist, welches ein Dual-Verhältnis voraussetzt, indem es die Trennung zweier Gegenstände von einander ausdrückt, so dass hier aus doppelten Gründen der Dual nötig gewesen würe, steht hier doch der Plural dieses Verbums. Vgl. auch II. 7. 301 f., wo ebenfalls der Plural desselben, obgleich die übrigen Verba im Dual stehen.

2) Das Participium.ιααα, wie auch das zusammengesetzte Wort à&εμαόαιααασ⁵ςα steht, wenn von zweien die Rede ist, regelmässig im Dual; dies beweisen sowohl obige zwei Beispiele, wo alle andern Redeteile im Plural stehen, als auch die nachstehenden: II. 5. 244 ανι˙σο ⁴νσ¶ m᷑ωακινέοαα eni Go ⁴με‿αμαέατε ε᷑–νέανα. Denselben Vers- schluss finden wir auch II. 6. 120 und 23. 814, wo die andern Redeteile ebenfalls im Dual stehen; ferner II. 5. 569, wo' alles ausser*ναωω im Dual steht; dann II. 20. 158, wo das Subjekt Plural ist. Niemals aber findet sich umgekehrt der Plural αεμααα es, wenn die übrigen Satzteile im Dual stehen. Sodann II. 13. 46 und 16. 555: Aicvre ντ πνοοεσέτππυe ααꝛ νάᷣ αἀντ. II. 17. 531 steht das Verbum finitum im Plural: eο uuj oο Aiuvre dοοιναάν ueαάre. Ferner II. 13. 197...... Aicvre uε‿μαε ενινσαςοο daxie; dann II. 22. 243.

Der Plural dενμακα ες findet sich, wenn von zweien gesprochen wird, äusserst selten 2. B. Od. 15. 183:

7 z&' innouνν μστνν dνεν 0t ε α⁴έ‿† dn iixcν εεoνε πταυοο μᷣμαες. Dagegen steht die weibliche Form immer im Plural z. B. II. 5. 778 f.: ε ϑ Sdnv, roiυσ mππέεαςσυνν ενιαμοινι εέμμοοσα dn⁴oσν⁴d εονσνᷣlοσιυ νrsᷣνε᷑es‿α ueε‿αμααeνυν. Ferner II. 11. 615, wo von den beiden Rossen des Helden Machaon die Rede ist:

innoi μ ανiενᷣανπ σσσνπ μεαμαανμs.