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Sätzen; und sowie wir seither manches Auffällige dabei gefunden haben, so werden wir auch jetzt auf allerlei Eigentümlichkeiten stossen. Vor allem müssen wir hervorheben, dass der Gebrauch der Numeri der betreffenden Redeteile, welche in einem grösseren Satzganzen zur Anwendung kommen, ein sehr unregelmässiger ist, weil er ganz von dem Belieben des Dichters abhängt, wo- durch die Kongruenz oft verletzt ist, so dass sich kaum eine einzige Regel darüber feststellen lässt, warum er bei ganz analogen Fällen im einen derselben den Dual richtig anwandte, während er sich im andern des Plurals bediente.
Oft ist der Dual an seinem Platz und zwar sowohl in kleineren Sätzen wie auch in grösseren Abschnitten; vgl. z. B. folgende Stellen der Ilias: 5. 224: 1πραν*έν †τοευ⁴ε σσα‿νσετιον...... dann 4. 285— 288, 5. 230— 235, 6. 38— 41, 14. 281— 285; ferner Od. 11. 255.
Sehr oft findet sich der Plural. statt des Duals z. B. Od. 10. 513, 14. 216, 15. 347— 350; Il. 5. 630 f., 5. 759 f., 5. 907— 909, 6. 77— 83 u. 5.
Ferner fängt Homer oft einen Satz mit dem Dual an und fährt dann mit dem Plural weiter, oder es ist auch manchmal das Umgekehrte der Fall. Wir geben daher im folgenden eine Reihe von Beispielen, nach bestimmten Übersichten geordnet, woraus der homerische Gebrauch der Numeri sowohl in einfachen wie auch in zusammengesetzten Sätzen ersichtlich ist; dabei wird natürlich vorausgesetzt, dass immer nur von zweien die Rede ist.
A. Einfache Sätze. § 8. Subjekt im Dual, Verbum finitum im Plural.
Hlierher gehören viele Beispiele, so II. 16. 337: 2 d'ανσννε ꝓοαεσσσνιρννdα.ο....... Ferner II. 3. 448, 5. 303, 11. 782, 12. 131, 12. 447, 15. 416, 18. 163, 23. 329; Od. 4. 18, 8. 312, 18. 89. ¹)
Ein interessanteres Beispiel ist Od. 4. 20:
1 d'ν ει 0091⁹0,ʃ³ο‿νμμνν ναμάει τε adꝭ Lmπο,
TiAειμανs ννεςα να VéGιυοοοοσ dydαs viög,
G 111⁶ά /Q⁊QC.ꝑ²) Hier sind 2 Subjekte, nämlich π(welches Vers 21 näher bezeichnet ist) und Prae; demnach ist von 2 verschiedenen Paaren die Rede. Die beiden Subjekte sind durch die kopulativen Kon- junktionen εα αα mit einander verbunden und haben das gemeinsame Verbum im Plural bei sich.
Von 0%— allein finden sich 12 Stellen, an welchen dasselbe mit dem Plural des Verbums
verbunden ist; vgl. Od. 4. 704, 19. 471 und II. 17. 695, wo es heisst......... 1 ds o b8G½ dακανςσ ππασρέιν.
Od. 12. 232...„.9. d*³νQ ν e οι ουοσσ⁹. Ferner Od. 5. 151, 10. 247, 20. 348 ³)(dœæxνꝓςσννεταεοσοννο bezw. iμσα³ααά☛σνο); Od. 20. 204(dεαeνρνντισα); II. 16. 792(Gτορνειρνς⁴⁵ερνρ); II. 24. 637(uνdaν 5 ⁹).
1) Sehr oft ist das Pronomen der ersten Person("ο) das Subjekt des Satzes z. B. Od. 11. 225:
„G ν ⅜ςσ εeμεσσρ ⁴—μ⁴εμ⁵⁶,ι‿ιν*ε,..........
Allein alle diese Beispiele erwähnen wir nicht, weil ja statt der ersten Person Dualis des Verbums stets die erste Person Pluralis genommen wird.
2) Obschon dies ein zusammengezogener Satz ist, hielten wir es doch für richtiger, denselben in diesem
Kapitel zu besprechen. 3) Zu Od. 20. 348 vgl.§ 23.


