Aufsatz 
Über einige Lehren der Nikomachischen Ethik und ihre Beziehung zur Politik / von Munier
Entstehung
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Wissenschaft möglich; ihre Vollkommenheit ist die Klugheit oder praktische Weisheit(Spννναστισ) ¹⁰3). Beide, die theoretische wie die praktische Vernunft, haben die Wahrheit zum Ziel; jene die Wahrheit im Erkennenm, diese die Wahrheit im Handeln d. h. die Uebereinstimmung zwischen Vernunft und Begehrung. Die Klugheit ist daher verschieden von der Wissenschaft(ènoανοπ) insofern sich diese mit dem beschäftigt, was nicht anders sein kann(ròο ενι εννεκνμηνο dννανσςα εeνεεν), mit dem Unver- günglichen und Nothwendigen, wesswegen ihr auch keine Berathung, sondern die Strenge des Beweises zukommt(έανυιεμιάφνι⁵. Ebensowenig fällt sie mit der Kunst(réxνuν) zusammen; denn wiewohl auch die Kunst der praktischen Vernunft angehört(alsneine tsνςανια ετd à6/ον εeλν/εορνους πμοιπmννQν⁹⁹, so sind doch Bilden(roterv) und Handeln(zπέ ενει) nicht einerlei ¹¹⁰). Jenes nämlich geht immer auf ein von der Thätigkeit Verschiedenes, auf das Hervorbringen eines besonderen Werkes aus, wäh- rend bei'm Handeln die Thätigkeit selbst, das Guthandeln(eurτποαα εα), als 1solches Zweck ist 1¹¹). –4 Ihrem allgemeinen Begriffe nach wird also die Klugheit eine wahrheitsgemässe Fertigkeit des denkenden Geistes sein, welche sich auf's Handeln und das, was für den Menschen gut und schlecht ist, bezieht ¹¹²). an Wahrnehmung(aloσυ) und Denken(d⁴αeνοαν) sind an sich indifferent und enthalten eine blosse Aussagezu wird aber das Wahrgenommene oder Gedachte durch das Bilddes Angenehmen oder Unangenehmen in der begleitenden Vorstellung gleichsam bejaht oder verneint, so begehren oder ver- abscheuen wir ¹³). Welches ist nun aber das Princip der örtlichen Bewegung in der Seele und überhaupt das zum Handeln Bewegende? Diese Frage wird von A., nach Ausscheidung der Vermögen der Ernährung und Wahrnehmung, welches letztere(bei gewissen niederen Thierarten) auch ohne das Vermögen der Ortsbewegung vorkommt, dahin beantwortet, dass sowohl die Vernunft die praktische, nicht die theoretische, welche, in sich beschlossen, nichts bewegt als das Begehren(öpesig, ro 69exrννy Bewegung hervorruft 1¹⁴), und zwar jene mittels der dem Denken, dieses mittels der der Wahrnehmung eigenthümlichen Vorstellung(.⁵λνομ◻ασ Aoxiοeσιασν oder Sorlerren und aoenrun). Denn beide, das praktische Denken und das Begehren, treſten in der Richtung auf einen und denselben Zweck zusammen: der Gegenstand der Begehrung, das Begehrte(rd 6pewr»), ist der Ausgangspunkt der praktischen Vernunft, und wo diese abschliesst, beginnt das Handeln ¹¹⁵). Da aber das Denken

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196 à dad lanhsen 1ob iodgind T 1ob ut z0bisloarbt.4 1941073 108) Trendélenburg, hist. Beitrige zur Philos. II, 571. 110) Ueber den Uuterschiod von roleiy d. aparren s. Ed. Müller a. a. O. p. 374; vgl. auch Pol. I, 4. 1254, a, 5. 111) E. Nic. VI c. 1 c. 7. 112) E. Nic. VI, 5, 4 Aeirraraα μοα ακνν ir ꝙppöndν] elyui ˙ιν deνμν erd A6Tou œr xin eSI dνꝑdaM draSa dal aard. 113) De An. III, 7. 431, a, 83 E. Nie. VI, 2, 2. 114) E. Nic. VII, 3, 10 lνr†⁴ρ Lrdασστοσν υνατu νν αυσειισν. Diese Stelle ziehe ich mit Zwinger u. Zoell(II, 267) hierher. 115) De An. III, 10. 433, a, 14 Acpe dga asra Etvntrh, zar, ömop, vors, aar dgests.os d8 6 kvera or Aoxεεονμνέκνο ερ ο πηeν☛αάυάσνννηεν dεαιεα ε ονι SO5 r*er., a n opesig veᷣr⁴ ror αασ o0t d boeki, aurn doxn ros puu⁵‿ειιιν vοε το α☚⁵£+% dT re aeOS. Anders verstehen Brandis II, 1138, Biese II, 24 u. Trendelenburg de An. p. 531 die letzten Worte dieser Stelle. Brandis bezieht 7om⁄³α οο auf 69e5n(der Endpunkt jener« der Strebung); Biese auf das Allgemeine als Abschluss der theoret. Vernunft, welches die prakt. durch die besondere Handlung. zu realisiren hat;Trendelenburg auf das con- crete Einzelne, welches als Zweck die Handlung hervorruft. Vgl jedoch E. Nie. III, 3, 12[†Pulver di] a* ra oοαντον εν danboen arGro el* r f Peveoer VI, 2, 4 eG9 Labv oön dp poα⁵νρεοαιυασας E Eud. II, 11. 1227, b, 32 xig L4 05» vGεεακις Aϑνρν α Hεαος, i pdεe d Tis voεeς evri.