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ausgesetzt ist, während das höchste Gut doch etwas Dauerndes, ein ganzes Leben Umfassendes sein soll: so scheint einerseits des A. Bemerkung, die Eudämonie sei ein Gemeingut für viele(⸗reνιυνκοονοο) 45), und könne allen, die in Bezug auf die Tugend nicht verstümmelt seien, durch Lehre und Uebung zu Theil werden, ebensosehr der Einschränkung zu bedürfen, als es auf der andern Seite nicht zu ver- wundern ist, wenn manche die Glückseligkeit nur im Glücke, andere ausschliesslich in der Tugend gefunden haben ⁴⁶). Zwar sucht A. selbst die Consequenzen dieser theoretischen Zuspitzungen im Verlaufe seiner Darstellung zu mildern, und den zur Eudämonie postulirten Apparat möglichst zu be- schränken; indessen konnte ihm, wollte er den einmal genommenen Standpunkt festhalten, die Besei- tigung derartiger Bedenken nicht vollständig gelingen: denn ein je selbstständigeres und so zu sagen zugänglicheres Gut seine Eudämonie wird, um so mehr Einbusse muss sie an ihrer allseitigen Vol- lendung erleiden. Doch dem sei, wie ihm wolle— die Hauptsache in der Glückseligkeit bleibt immer die werkthätige Tugend, und über diese spricht sich A. in einer Weise aus, welche die Wärme und Tiefe seines Gefühls für das sittlich Schöne, wie den erhabenen Schwung seines Geistes im herrlichsten Lichte zeigt. Allerdings, sagt er mit Bezug auf obige Bedenken, ist alles Menschliche dem Wechsel unterworfen ⁴⁷); aber der Glückselige ist darum nicht wandelbar wie ein Chamäleon und auf schwankem Boden gegründet. Denn bedarf auch das Leben der äusseren Güter— über das Wohl und Uebel desselben entscheidet nicht das Glück 4s), sondern das der Tugend gemässe oder ihr entgegengesetzte Thun. Ist doch auch die Gottheit durch keines der äusseren Güter selig, sondern durch sich selbst und die Beschaffenheit ihres Wesens 4ĩ). Unter allen menschlichen Dingen aber kommt den tugend- haften Thätigkeiten die grösste Beständigkeit zu, eine grössere selbst als dem Wissen, das dem Ver- gessen ausgesetzt ist. Und diese Beständigkeit wird der Glückselige bositzen, und er wird sein Leben- lang sein, was er ist; denn immer oder doch vor allem andern wird er tugendhaften Handlungen und Betrachtungen obliegen, und was das Glück sendet, wird er auf's schönste und durchaus geziemend ertragen— ein wahrhaft guter und gediegener(vierkantiger) Mann ohne Tadel ⁵5⁰). Kleine Zufälle, ob gut oder schlimm, geben für sein Leben keinen Ausschlag, wohl aber grosse und viele. Sind sie günstig, so steigern sie die Glückseligkeit 51), denn sie schmücken an sich das Leben und dienen zum Schönen und Guten; im entgegengesetzten Fall beengen und schädigen sie dieselbe, da sie Unlust erwecken und viele Thätigkeiten hindern. Gleichwohl leuchtet auch hier das Schöne hindurch ⁵ꝛ),
45) E. Nic. I, 9, 4.— 46) Ib. I, 8, 17.— 47) E. Nic. I, 10.— 48) Pol. VII, 13. 1332, a, 31.— 49) Ib. 1. 1323, b, 23.— 50) E. Nic. I, 10, 12 ö ⁶ à⁴μηι αeφ̈ bsς aoHl ασινεε⁴⁶ νος dver 6rp. Nach einem Frag- ment des Simonides Ayd d*α d0ν εεέν μνιωισςι ενεοα Ta*er d,— NXepolu e alα mπσν mQαι ꝛ‿ις— re rP⁴.m c% scver Joron re— rrr s 0v.— Vgl. Hor. Serm. II, 7, 86 lSapiens]—— in se ipso totus teres atque rotundus. Zl.— 51) Allerdings ist die Eudümonie zufolge ihrer αταννεᷣα das wünschenswertheste Gut, das keines Zuwachses bedarf(un* ναρρ̈νερμοωυGνεεμν E. Nic, I, 7, 8). Dies hindert aber nicht, dass sie durch Hinzu- fügung auch des kleinsten Gutes(νιασρι ερμουιμαεν) noch wünschenswerther wird; denn nach dieser ihrer Ausseren Seite ist sie nur ein Aggregat von Gütern u. Werkzeugen, das jenseits einer durch das aurapaeg bestimmten Grünze der Vermehrung u. Verminderung fühig ist. Vgl. E. Nic. X, 2, 3; M. Mor. I, 2. 1184, a, 14. So Biese, die Philos. des A. II, 266 u. Brandis II, 1344. Anders Michelet in s. Comm. p. 46.— 52) Pol. VII, 13. 1332, a, 19 xpiæανo d'dy 6 σmeαονεαάος dνν e mela ⁴α*„αρ να αeννα ruxai rale Paulais 2a*ν⁴. A³λἀ‿ντν μαάααόαα⁴ρον εένν½ꝙτοτςσ ευναάαυνανοιςι εm*ν.


