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5˙06 T raà roO5“,—Aa u. ſ. w. Ich leſe elxe rabrg ra At6§. Wie ich nachträglich geſehen, meint auch Seyffert:„ratio rzirgæ potius quam.αα postulat.
In der Deutung des 525160e150⸗ v. 141 pflichten wir völlig Wolff bei, wenn er ſchreibt: „Bei dem Viergeſpann zogen die beiden inneren Pferde am Joch, das an der Deichſel befeſtigt war(ötot), die beiden äußeren an Strängen(deνιαρσαιοt, dstpatot). Das rechte Roß mußte für Wagenrennen das ſchnellſte und kräftigſte ſein, weil es bei Wendungen den größten Weg zu machen hatte, indem man in der Rennbahn nach links herum fuhr.“ Indem nämlich Zeus nur die Erlegung des Kapaneus zugewieſen wird, dagegen die übrigen Gegner ſämtlich unſchäd⸗ lich zu machen, dem Gott der Stadt, dem ueras Apns verbleibt, erſcheint das gewählte Bild ein durchaus zutreffendes; greift der Dichter zu dieſem Bilde des Wagenrennens übrigens doch auch am Schluſſe des vorausgehenden Hypermetron(vgl. Wolff zu v. 131).
Für das Hypermetron p' erſcheint es durchaus ausgeſchloſſen, eine beſondere, von der der beiden vorausgehenden Hypermetra abweichende Reſponſion mit dem Antihypermetron p zu ſtatuiren, inſofern letzteres überhaupt außerhalb des Rahmens unſerer Parodos fällt.— Die reſpondirende Form iſt uns vielmehr auch für unſer drittes Hypermetron mit der der beiden erſten bereits gegeben, woran ſich am natürlichſten freilich dann auch das, das Auftreten Kreons ankündigende, vierte binden wird.— Dieſer klaren Forderung widerſpricht einſtweilen die überlieferte Form unſeres dritten Hypermetron mit einem überſchüſſigen Dimeter.— Bei näherem Zuſehen werden wir aber gewahren, daß ein ſolcher zugleich auch ebenſoſehr dem feineren Geſchmack widerſtreitet, ſowie er nur zu leicht der Oberflächlichkeit eines Schlimm⸗ beſſeres hat erwachſen können.— Es wird in dieſem Hypermetron das Ende des unglücklichen Bruderpaares geſchildert, und ſoll dasſelbe dadurch an tragiſchem Gewicht gewinnen, daß es in ſchneidendem Widerſpruch zur Natur ſtehend gezeigt wird. Dann lag es aber im Intereſſe des feinfühligen Dichters, nach Kräften zu meiden, was an das Unnatürliche der Blutſchande erinnern konnte, dem dieſes ſelbſtmörderiſche Bruderpaar ſeinen Urſprung verdankte; verlor doch damit das Gepräge der Unnatur dieſes Brudermordes eher an ſeiner Schärfe. Gewiß hatte das Feingefühl eines Sophokles ſich mit einem dbn αατ 8vò& bvre begnügt, und kommt das anſchließende untoés re ias auf Rechnung eines plumpen Deklamators.
Damit haben wir zugleich den Vorteil gewonnen, dem vierten, als Einleitung des erſten Epeiſodion dienenden Hypermetron ſtatt mit einer Tripodie mit einem einzigen Fuße zur vollen Reſponſion mit ſeinen Stiefbrüdern zu verhelfen. Ich ſchalte vor veoynéc ein raörns ein, wodurch mir zugleich die Unterbrechung durch Kpεοy 5 Msevorx*o weſentlich erträglicher geworden erſcheint.— Die Gliederung auch dieſes Hypermetron iſt dann die gleiche mit der der übrigen drei: 5 akatalektiſche Dimeter, 1 Monometer, abſchließend der Parömiakus.
Bezüglich der Antiſtrophe g' ſei noch bemerkt, daß wir das wohlbeglaubigte zvrixageloa feſthalten und zwar in dem Sinne,„ſich um die Wette freuend“, nämlich Gix„mit Theben“. Die gleiche Deutung begegnet in den Scholien des Laurentianus, die dankenswerth Moritz Schmidt in ſeiner Antigoneausgabe(Jena, b. Guſtav Fiſcher 1880) zum Abdruck gebracht hat. Dort heißt es:„ayiανεεοαα α: dνε, 1oO, 1ooον αͥ ε ανοεtα, Cs dvtldeςσ ,... 9« X⁴οροαvν ν αινμι αά αι αᷣεοᷣ dev.“— Eine entſprechende Geſinnung ſetzt der Chor


