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derſelben mit dem im Oſten von Theben fließenden Bach Ismenos. Sophlokles faßt nun die Gewäſſer mit dem durch die Sage berühmteren Namen zuſammen, a potiori fit denominatio“— jetzt ſoll die Sonne gar aus dieſem Dirkebach aufgehen! Das Wörtlein zat dürfte an unſerer Stelle dieſelbe Rolle geſpielt haben wie Od., 112, wo längſt allgemein die Lesart Ariſtarchs 56 wieder hergeſtellt iſt. Daß Sophokles dieſe homeriſche Wortform nicht fremd, dafür gilt jetzt allgemein als Beleg Ant. v. 969.— Uebrigens kann ich mich mit der obigen Deutung Wolff's durchaus nicht einverſtanden erklären, ſo wenig wie bei dem Diktum Schneidewin⸗Naucks beruhigen:„daß die Dirke im Weſten der Stadt fließt, iſt für den Zuſammenhang unſerer Stelle gleichgiltig.“— Man hat den Begriff des zohsty onsg nicht gewürdigt. Wir ſtehen doch offenbar im Sommer, vgl. v. 417 120 ‿e. Die Sonne iſt alſo im Nordoſten aufgegangen, ſpiegelt ſich darum füglich, worauf eben jenes oxleb, öndg zielt, für den nach Süden fliehenden Feind noch ganz wohl im Dirkebach.— Höchſt bezeichnend für die Interpretationsweiſe Herrn Schmelzers iſt, was bei demſelben aus den Anmerkungen Wolff's und Schneidewin⸗Nauck's geworden:„Im Oſten iſt die Sonne heraufgeſtiegen, da wo die Waſſer der Quelle Dirke(die im Weſten der Stadt entſpringt) Theben umfließen.“ Oder verrate uns doch Herr Schmelzer, woher er dies ſein beſſeres Wiſſen hat!(ogl. die Zeichnung bei Lübker zu dem Artikel„Theben“.)—
Es erſcheint ſchwer verſtändlich, wie eine übel zu Platz kommende doctrina mit ihrer entdeckten Anſpielung auf den Drachen des Ares in v. 125 noch immer dem richtigen Ver⸗ ſtändnis wie der urſprünglichen Lesart drrn, dAxovtt ſtatt dvrdoνοο Sᷣνωννυοε Schwierig⸗ keiten bereiten kann, nachdem das punctum saliens für das Verſtändnis der ganzen Strophe von Wolff bereits klar aufgedeckt war. Derſelbe ſagt zutreffend zu v. 117:„Nachdem von v. 115 an das Bild vom Adler,(dem weißen Seeadler, wie uns der Nämliche dankenswert belehrt) verlaſſen, ſchaut die Gegenſtrophe den Feind als eine Schlange.“ Wie das metaphoriſche Au„Haychy verbietet, an ein Feſthalten des Bildes vom Adler aus dem vorausgehenden Hyper⸗ metron zu denken, ſo kann das veyvoty v. 121 im Widerſpruch gegen Schneidewin⸗Nauck, natürlich nur der gleichen Vorſtellung wie jenes Aucgrkxvey angehören. Welche es iſt, die dem Dichter bei ſeiner ganzen Strophe vorſchwebte, erſchließt er uns mit dem epigrammatiſch an den Schluß geſetzten dpa‿ᷣoyr.— Der Begriff des 50%eieua(y tra dAνοvtt) an unſerer Stelle ergibt ſich klar durch Vergleichung mit daO&ℳ.ꝗs50pés v. 254, mit 500%eeta roo voci- ux.τοs Philokl. 900, ſowie aus dem gegenſätzlichen yνra raor Sy eb-eget 2809 Philokl. 875. Wir überſetzen:„unwiderſtehlich für den trotzigen Drachen.“
Die„cruxs, welche v. 138 der Textkritik auferlegt, hat Wolff mit Nutzung der hand⸗ ſchriftlichen Spuren mit gutem Erfolg durch ein conjicirtes rà 415⸗ zu heben verſucht.— Ganz verkehrt nämlich iſt die Lesart elhe 5'aλαα qd y, die weder dem Vers noch dem Sinn genügt. Nachdem bereits das Schickſal des Kapaneus im Vorausgehenden hinlänglich geſchildert worden, kann es nicht noch einmal heißen:„doch es ging anders aus“, nämlich als er gemeint hatte. Vielmehr verlangt das anſchließende x& 5'n aos u. ſ. w. offenbar einen Gegen⸗ ſatz.— Bei Wolff will nur das 422¾ unklar erſcheinen. Statt deſſen vermiſſen wir entſchieden ein Demonſtrativ. Die Schubert ſche Ausgabe ſchreibt, allerdings willkürlich genug, ells


