Aufsatz 
Experimentelle magnetische Untersuchungen / von L. Külp
Entstehung
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Da ferner ab= a und bo= Al ist, so folgt: a= Htg, d. h. die drehenden Kräfte a verhalten sich wie die Tangenten der Ablenkungs- winkel. Für die Resultirende hat man nun zwei Ausdrücke, nämlich:

m. ¹ A= und 7* &α= IH. tg 20, hiernach: un e2 tg 77. r a.

Für eine zweite Entfernung, und einer zugehörigen Ablenkung, hat man analog: ,= Tr.. tg 204,

woraus mit Hülfe obiger Gleichung die Relation:

r*. tg= r1 ¹. tg 20, sich ergibt, d. h. die Producte aus den Quadraten der Entfernungen und den Tan- genten der zugehörigen Ablenkungswinkel sind constant, oder die Quadrate der Entfernungen sind den Tangenten der ablenkenden Winkel umgekehrt pro- portional. b

9) Der experimentelle Nachweis.

Um das Obige durch Versuche nachzuweisen, nahm ich einen Magnetstab, der 1,179 Meter lang, 9 mm. breit und 5 mm. dick war, beobachtete mit einer Loupe an einer sehr feinen Bussole auf einem Mauertische stehend die, bei verschiedenen Entfernungen des Poles von der Nadel erhaltenen Ablenkungen, welche bis auf 15 Minuten genau bestimmt werden konnten.

Die kleine Nadel meiner Bussole war ein kurzer, harter Maguetstab, der an einem Coconfaden aufgehangen, senkrecht zur Längenrichtung eine Zeigernadel trug, welche die Ablenkungen des kurzen Magnetstabes in den verschiedenen Entfernungen des Magnetpoles, an einem gut getheilten grossen Kreise angab. In der folgenden Tabelle A sind die von mir erhaltenen Resultate übersichtlich zu-

sammengestellt worden..

Tab. A.

Pie Entfernungen Die entsprechenden Die zugehörigen des Toies ineter danlenenfnnn, Wenlheon: a. 0,623 21° 45 0,1548 0,596 23⁰ 30 0,1544 0,572² 25⁰° 0 0,1525 0,542 27⁰ 30⸗ 0,1529 0,514 30⁰° 15 0,1540 0,496 322 0⸗ 0,1537 0,478 34⁰ 0⸗ 0,1541 0,457 375 0⸗ 0,1573 0,428 40° 45 0,1578 0,413 42⁰ 45 0,1576 8

0,390 45⁰ 30 0,1547 0,362 50⁰°15 0,1575