Aufsatz 
Experimentelle magnetische Untersuchungen / von L. Külp
Entstehung
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2) Hufeisenlamellen.

Mit zwei Ersatzmagneten in Hufeisenform wurde der Versuch unter 1) wiederholt. Die mag- netischen Intensitäten beider, waren nach dem Abheben noch dieselben.

II. Die gegenseitige Wirkung von zwei ungleichen magnetischen Intensitäten. 1) Kurze Transversalmagnete.

Der eine Magnet war magnetisch gesättigt, von der magnetischen Intensität 2,460 m; der andere dagegen hat eine Intensität 0,729 m, und war nicht gesättigt. Der zweite Stab hatte nach dem Ab- heben eine Intensität von 1,061 m, hatte sonach um 40% der ursprünglichen Intensität zugenommen; die Intensität des ersten Stabes war noch dieselbe geblieben.

2) Hufeisenlamellen.

Die magnetisch gesättigte Hufeisenlamelle hatte eine Intensität von 9,663 m; die Stärke der zweiten dagegen war nur 0,300 m. Nach dem Abheben war die Intensität der zweiten Lamelle 1,520 m, also viermal stärker geworden, als sie anfangs war, die Stärke der gesättigten Lamelle war noch die nämliche.

III. Die gegenseitige Wirkung von zwei ungleichen(nicht gesättigten) magnetischen Intensitäten.

Die Intensitäten der beiden Lamellen waren 1,520 m und 0,314 m; nach dem Abheben war die Intensität der stärkeren Lamelle noch dieselbe, die Intensität der schwächeren dagegen war nun 0,531 m, nahm hiernach um 68% ihrer ursprünglichen Stärke zu.

IV. Die gegenseitige Wirkung von drei magnetischen Intensitäten. 1) Kurze Transversalmagnete.

Drei gleich starke, magnetisch ungesättigte Stäbe, hatten ihre magnetische Intensitäten nach dem Abheben nicht geändert.

Von drei Transversalmagneten war mu gesättigt, von der Intensität= 2,460 R und ver und min ungesättigt, jeder von der magnetischen Stärke 0,857 m. In der Folge der Indices wurden die Mag- nete aufeinander gelegt. Die Intensitäten von mr und min waren nach dem Abheben 1,157 m, sonach um 35% ihrer ursprünglichen Intensität stärker, während die Stärke des gesättigten mittleren Stabes sich nicht geändert hatte.

Ein gesättigter Transversalmagnet mn von der Intensität 2,460 m und zwei ungesättigte Stäbe von den Intensitäten m= 0,125 m und mm= 0,857 m wurden zum Versuche ausgewählt. Nach dem Aufeinanderlegen in Folge der Indices war die magnetische Intensität von mu noch dieselbe, dagegen waren die Intensitäten von m= 0,884 m und von min= 1,442 m; der Gewinn an Intensität bei mn war hier bedeutend, die Lamelle war sechsmal stärker, als anfänglich erregt, bei mm hingegen war der Gewinn nur 68% der ursprünglichen Intensität.

2) Hufeisenlamellen.

Drei magnetisch ungesättigte Stäbe, gleich stark(Ersatzmagnete), hatten ihre magnetischen In- tensitäten nach dem Aufeinanderlegen nicht geändert. Bei drei Hufeisenlamellen war mr= mm= = 1,953 m und mu= 9,663 m, die letztere Lamelle war magnetisch gesättigt, bei den beiden anderen jedoch fand dies nicht statt. Nach der Einwirkung aufeinander zeigte sich die Intensität mn unver- ändert, dagegen hatten die beiden anderen Lamellen 17% ihrer ursprünglichen Intensitäten ge- wonnen.