5
8
AAuf ähnliche Weise wurden drei Hufeisenlamellen von den magnetischen Intensitäten: mr= 0,389 m, r= 9,663(gesättigt) und„)= 1,953 behandelt. Nach dem Auseinandernehmen wurden die Intensitäten, wie folgt, gefunden: m= 1,404 m¹, mu= 9,663 m und mn= 2,146.
Die Stärkung von mn war hier sehr bedeutend, die Intensität war mehr als noch einmal so stark geworden, bei mir betrug sie nur 9% der ursprünglichen Intensität.
V. Die gegenseitige Wirkung von Vier magnetischen Intensitäten. 1) Kurze Transversalmagnete. Vier magnetische Intensitäten in Form von Transversalmagneten hatten die Werthe: mr= m, m= 0,456 m, wmr= 0, 125 1 d nrv= 0,034 m;
die erste Intensität war gesättigt, die drei letzteren jedoch waren ungesättigte magnetische Actionen (Intensitäten).
Nach der Einwirkung, die in der Reihe 4 Indices erfolgte, hatten nunmehr die Intensitäten die nachstehenden Werthe:
m=m(unverändert), mi= 0,474(4% Stärkung), mnr= 0,226(80% Stärkung) und mv= 0,100 m; diese letzte Intensität war gut noch einmal so stark geworden, als sie es ursprünglich war.
2) Hufeisenlamellen. Die magnetischen Intensitäten von vier Hufeisenlamellen hatten die Werthe: nr= 9,663 m, mi= 2,744 m, min= 1,259 m und m= 0,238 m; nach dem Abheben waren die nun gefundenen Intensitäten: mr= 9,663 m, r= 2,863, m= 1,259 m und mr= 0,884 m.
Die Stärkung von mn betrug 4,7%, von mir 11% und mry war mehr als das Doppelte stärker erregt, als ihre Intensität ursprünglich war.
*
y) Rückblicke.
Aus den Versuchen unter§) sind die nachstehenden Schlüsse zu ziehen:
1) Ersatzmagnete erleiden keine Stärkungen in ihren magnetischen Intensi- täten, sie bleiben auch nach dem Trennen noch Ersatzmagnete.
2) Ersatzmagnete, welche nicht gesättigt sind, erfahren durch eine starke mag- netische Intensität, welche in der Mitte liegt, gleich Stärkungen in ihren magnetischen Intensitäten.
3) Die Stärkungen von nicht gesättigten magnetischen Intensitäten fallen im Allgemeinen um so grösser aus, je verschiedener die magnetischen Intensi- täten sind, welche aneinander angrenzen.
4) Die Stärkung der Intensität erfolgt nur direct durch die angrenzende mag- netische Intensität.
5) Die stärksten, als auch die gesättigsten magnetischen Intensitäten, ändern beim Aufeinanderlegen im entgegengesetzten Sinne ihre Intensitäten nicht.
6) Die schwache magnetische Intensität wird beim Aufeinanderlegen im ent- gegengesetzten Sinne nie so stark magnetisch erregt, dass ihre Intensität der starken magnetischen Intensität gleich wird.


