Aufsatz 
Rostands Princesse Lointaine als Schullektüre
Entstehung
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Was ich selbst dieser reichen Literatur gegenüber noch zu erwähnen hätte, beschränkt sich auf eine bedauerliche Arbeit von Wilhelm Arnold'), die man am besten mit Stillschweigen übergeht; ferner auf die Charakterisierung Rostands und seiner Princesse lointaine durch den mit ihm zugleich in die Akademie aufgenommenen Diplomaten und Historiker Vicomte E.-Melchior de Vogüé*²); auf den bereits S. 34/35 genannten Aufsatz von André Dumass); schliesslich auf Friedrich von Oppeln-Bronikowskis Ubertragung¹). Dieser steht ein hübsches Bildnis Rostands und geht eineEinleitung(S. VII XX) voran, die ich, obwohl ich durchaus nicht mit allem einverstanden bins), doch besser finde als die Ubersetzung.

Meine Zusammenstellung kann und will auf Vollständigkeit keinen Anspruch erheben. Immerhin zeigt sie, wie viel man sich schon in der Heimat Rostands und in Deutschland(das übrige Ausland ist absichtlich unberücksichtigt geblieben) mit dem jetzt noch nicht 40jährigen Dichter und und seiner fernen Prinzessin beschäftigt hat.

Möchte die Schulausgabe seinerSehnsuchtsfahrt nach dem Lande der Poesie neue Freunde werben!

¹) Wilhelm Arnold, Edmond RostandsPrincesse lointaine und Samaritaine. Ein Beitrag zur Würdigung der französischen Dramendichtung der Gegenwart. Kieler Dissertation. Arnstadt 1901.

²) Les Annales politiques et littéraires, Nummer, vom 7. Juni 1903. Réception de M. Edmond Rostand. S. 366 369: Réponse de M. le Vicomte E.-Melchior de Vogüé. Vgl. ein Zitat aus dieser Antwort in der Schul- ausgabe S. VII..

³) I. c. S: 455:...Et la Princesse lointaine est encore un souvenir exquis. Vous vous rappelez ce joli titre, évocateur de féeriques départs vers de mystérieux-bas, de poétiques embarquements pour'idél. ..... Je ne vois pas de légende plus digne de séduire l'imagination d'un poète que celle de ce troubadour provençal en partance vers la princesse devinée, et je ne sais pas de vision plus touchante que celle de l'adorée, toute dorée, qui, venue à bord du navire, clôt les yeux de Joffroy Rudel, se lève parmi les matelots en extase et fait dans le couchaut rose le geste qui bénit.

4) Die Prinzessin im Morgenland. Drama in vier Aufzügen von Ed- mond Rostand. In deutschen Versen von Friedrich von Oppeln-Bronikowski. Berlin, Köln, Leipzig. Verlag von Albert Ahn(Französisches Theater No. 12). 1905.

) Es ist mir z. B. unbegreiflich, wieso und wo Bertranddie fin-de-siécle- Psychologie eines jedem Eindruck versklavten Impressionisten(S. XV) auf- weisen soll.