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Aber auch die Erklärungen sind von meinen Schülern — und zwar denselben, inzwischen in die Prima aufgerückten— gelesen und auf ihre Verständlichkeit geprüft worden. Das wenige, das ihnen Anlass zu Ausstellungen gab, oder das sich dabei als missverständlich erwies, ist dann noch vor der Druck- legung ausgemerzt oder zweckmässig abgeändert und ergänzt worden.
Wohl einen allerersten Versuch bedeutet Prof. Marchands Gebrauchskoöffizient oder coefficient d'usage, wie er die Bezifferung nennt, durch die bei sämtlichen er- klärten Wörtern(ca. 650) schätzungsweise angegeben wird, wie häufig sie in der Sprache des gebildeten Parisers Sunserer Tage begegnen.
Prof. Marchand wusste aus eigener Erfahrung, wie sehr sich der Ausländer über die Gebräuchlichkeit eines Wortes täuschen kann, wie leicht er in seinem Gedächtnis nutzlosen Sprachballast aufhäuft, der dann unter Umstanden nõtigem Wortmaterial den Platz wegnimmt. Er fragte sich nun: Wie lasse ich den, der eine fremde Sprache erlernen will, auf den ersten Blick erkennen, ob man von ihm die Kenntnis dieses oder jenes Worts erwarten darf oder nicht? ¾ Und er gab zur, Antwort: Wenn ein Wort wie„père“ die Ziffer 1 erhält(= père ¹), ein Wort wie„éche- vèlement“ die Ziffer 10(= échevèlement ¹⁰), so sind diese Wörter durch acht Stufen von einander getrennt, auf die man Wörter stellen kann, derart dass jedes folgende seltener in der Umgang- sprache der Gebildeten vorkommt als das vorhergehende. Teilt man alle bei einem bestimmten Schriftsteller oder in einem be- stimmten Werk vorkommenden Wörter einer dieser zehn Gruppen zu, so ergiebt sich eine Skala, die dem Lernenden erlaubt, die Aneignung des Selteneren, Ungewöhnlichen aufzusparen, bis das Häufigere, das Alltägliche gelernt ist— oder auch von der Mühe des Aneignens ganz abzusehen.
Wir kamen überein, diesen Gedanken auf Rostands Princesse lointaine anzuwenden, wo ja die Zahl ungebräuchlicher Wörter naturgemäss gross ist.
An einzelnen Beispielen erläutert, böte die Skala der Gruppen etwa folgendes Bild. Es fallen unter


