Aufsatz 
Rostands Princesse Lointaine als Schullektüre
Entstehung
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Waffen und seinen ritterlichen Schmuckdie Kett', die goldnen Sporen; denn der Abgesandte,

den sich ein liebender Poer erkoren,

Muss sich mit dem des Königs messen können. Mehr wie das: er giebt ihm das Lied mit, das er als erstes und letztes ihr gesungen:

.... Ja, ja, das soll sie hören! Nichts kann ihr besser meine Lieb' erklären!

Freudig erklärt sich Bertrand bereit. Der Schiffspatron weist ihn an ein gastliches Haus in der Nähe des Hafens, wo er die sturm- und kampfzerfetzte Kleidung mit der prinzlichen Rüstung vertauschen und sich Rats erholen könne und verspricht ihm leise ein Zeichen für den Fall, dass der Prinz stirbt: ein schwarzes Segel wird an dem Mast erscheinen.

Der Schluss des Akts sei mit den Worten des Dichters gegeben.

Bertrand springt über die Brüstung in den Kahn. Man hört das Klirren der Ketten an den Rudern, dann Ruderschläge. Joffroy:Schafft mir das Lager an die Brüstung dort.

Sie kommt, ich weiss es! Bertrands Stimme antwortet von unten: Ich verpfänd mein Wort! Leb wohl! Still, still! Auf Wiedersehn! Joffroy:Gewiss Er bringt sie her! Wie köstlich ist der Morgen! Auf ros'gen Fluten fliegt der Kahn gen Tripolis! Ja, ja, wenn Bertrand ficht, ist man geborgen!

Die Matrosen, untereinander, halblaut: Sie kommt!Wir sehen sie!Hier auf dem Schiff!Ganz nah!! Stimme Bertrands(sich in der Ferne verlierend): Hofft unverzagt.... Prinzess... bald ist sie da!

Joffroy:Fern schon der Kahn. Voll stiller Heiterkeit Das Meer. Kaum hört man noch die Ruder knarren. Hier lasst mich sein und schau'n die ganze Zeit.. Und nicht mehr reden... schau'n und harren!