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hat, sagt Bruder Trophime Worte des Lobs und der Anerkennung. Davon will aber Bertrand nichts hören. Wie und was er er- widert, ist bezeichnend für seine leicht bewegliche und schnell erregbare Natur: „Mein Herz steht rasch in Brand— entzünd' es nur! Ein Held erscheint, bezaubernd durch sein Lieben: Wäaͤr Provenzale ich und Troubadour, Wenn seiner Minnefahrt ich fern geblieben?
Wohl mag ich fäbig sein zu grossen Taten, Doch lass' ich vom Gefühl nur mich beraten. Mir graut ein wenig vor der Leichtigkeit, Mit der ich alles liess— ist das verzeihlich? Das Abenteuer schien mir so erfreulich.... Flugs nahm ich teil!— Wer wen'’ger rasch bereit Zum Guten ist, der meidet eh'r das Böse! Bestaunt drum wen'’ger meine Heldengrösse: Ich bin Poet!...9 Dass er aber Poet nicht nur in dem Sinne ist, wie er selbst es hier meint, sondern dass er mit seinen Liedern Kräfte aus- lösen kann, das beweist er, als die verschmachtenden und ver- zweifelnden Schiffer ihn um Trost anflehen. Einer stöhnt: „Sire Bertrand, Hunger hab' ich, es ist wahr: Erzäühlt, erzählt von ihrem goldnen Haar!“* Ein andrer begehrt: „Sire Bertrand, glaubt mir, ich verdurste schier: Erzühlt, erzählt von ihren Augen mir!“ Und der Dritte versichert: „So oft Ihr uns erzählt, vergesse Ich unsre Not— erzählt von der Prinzesse!“ Alle haben sich zu ihm geschleppt und hängen an seinen Lippen während er singt: „Ihr guten Leute, ja fürwahr, Von ihr zu hören wird euch taugen: Die Sonne lacht in ihrem Haar, Es träumt der Mond in ihren Augen!


