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lerischen, lügenhaften Zivilisation hingewiesen hat, die Er-— füllung seiner Aufgabe viel leichter, als er bisher geglaubt hat. Gerade hier müssen wir uns auf uns selbst besinnen und unsre Art und unser Wesen klar ausbilden. Wir dürfen den deutschen Unterricht nicht mehr zum Knecht des fremdsprachlichen herabwürdigen lassen, sondern in jeder fremdsprachlichen Stunde, wie auch in jeder anderen, auf gutes, sauberes Deutsch halten.
Ein anderes wichtiges ethisches Fach, das allen höheren Lehranstalten gemeinsam ist, stellt die Geschichte dar. Jetzt werden ja wohl die Stimmen verstummen, welche aus diesem Unterrichtsgebiete die Kriegsgeschichte aus- schließen wollten. Die Menschheit steht, so meinten diese, auf einer so hohen Kulturstufe, daß von Kämpfen und Schlachten nicht mehr die Rede zu sein braucht, daß viel-— mehr nur die Entwicklung der menschlichen Kultur gelehrt werden muß. Wie gewaltig ist diese Ansicht als irrig widerlegt! Wenn das Beste, was die Geschichte geben kann, die Begeisterung ist, so ist gerade die Kriegsgeschichte das Gebiet, das sie zu erwecken vermag. Wie leuchten die Augen der Schüler, wenn man ihnen von den Groß-— taten unserer Heere zu Land und zu Wasser erzählt! Wie strahlen die Blicke, wenn Truppen durch die Straßen marschieren, um gegen die Unmasse unserer Feinde zu ziehen! Wie herzerfreuend ist es zu beobachten, wie auch die kleinsten Kinder am Soldatenspiel ihre Lust und Freude haben! Aber die Kriegsgeschichte lehrt auch am besten die Wahrheit kennen. Die ganze Welt glaubte an die moralische und physische Kraft des weltumspannenden Britenreichs, und nun stellt sich heraus, daß seine Moral und Macht, wie H. St. Chamberlain sagt, morsch bis auf die Knochen ist. Jetzt sieht man auch die Wahrheit des Satzes bestätigt, daß in den Mischvôlkern die Eigenschaften der schlechteren Elemente in verstärktem Maße zum Durch- bruch kommen, und diese Erkenntnis wird hoffentlich zur Erhaltung der Reinheit unserer Rasse beitragen.


