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Erfahrung[dessen, was wir äussere Erfahrung nennen wollen] und der unmittelbar gewissen inneren Erfahrung.:
K. Fischer? bezieht diese Widerlegung des Idealismus zwar auch auf Descartes, mit besonderem Nachdruck aber auf Berkeley; dies letztere, wie er selbst andeutet,3 eigentlich ohne Grund und im Gegensatze zu Kants eigenen Worten.¹ Damit aber ist die Widerlegung von vornherein in ein falsches Licht gerückt. 5
Auch Berkeley macht, freilich aus völlig unzureichen- den Gründené und in der Hauptsache dogmatisch, die Gegen- stände im Raume mit diesem selbst zu Vorstellungen. Kant ist also, was die Idealität der Erscheinungen, ihren Charakter als Vorstellungen, anlangt, mit ihm„auf einem Bekenntnis“. Richtete sich nun der Beweis gegen Ber- keley, so müsste er die intelligible Ursache der äusseren Vorstellungen betreffen, und das kann er und soll er nicht. Sein Zweck ist vielmehr, darzutun,„dass wir von äusseren Dingen Erfahrung und nicht bloss Einbildung haben; welches wohl nicht anders wird geschehen können, als wenn man beweisen kann, dass selbst unsere innere, dem Kartesius un- bezweifelte Erfahrung nur unter Voraussetzung äusserer Er- fahrung möglich sei.“s Nach erfolgtem Beweise heisst es: das unmittelbare Bewusstsein des Daseins äusserer Dinge werde bewiesen; man sehe, dass auf äussere Dinge nicht, wie der empirische Idealismus behaupte, geschlossen zu werden
¹1 Kr. 208 ff.; vgl. auch die Bemerkung Kr. 694 oben; ferner Kr. 31/2 Anmerkung.
² Gesch. d. n. Philos. V, 585— 601; IV, 610— 620; ferner IV, 448 — 452, wo übrigens eine merklich andere Auffassung als in den beiden ersten Abschnitten zu Tage tritt.
3 Gesch. d. n. Ph. V, 589.
4 Kr. 208.
5 Die Anm. Kr. 31/2 soll gegen Jacobi gerichtet sein. K. Fischer, Gesch. d. n. Philos. V, 591/2. Auch hier wird man gut tun, nur Kants Worte zu beachten und sich nicht durch eine vorgefasste Meinung das Verständnis zu erschweren.
³ K. Fischer, Gesch. d. n. Philos. V, 589. 590.
7 Pr. 165.
s Kr. 208. 211.


