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knüpfte] Geheimnis des Ursprungs unserer Sinnlichkeit nie- mals ergründen.„Die Beziehung unserer Sinnlichkeit auf ein Objekt, und was der transscendentale Grund dieser Einheit [dieses Zusammenhanges] sei, liegt ohne Zweifel zu tief ver- borgen, als dass wir, die wir sogar uns selbst nur durch inneren Sinn, mithin als Erscheinung kennen, ein so un- schickliches W9erkzeug unserer Nachforschung dazu brauchen könnten, etwas anderes als immer wiederum Erscheinungen aufzufinden, deren nichtsinnliche Ursache wir doch gern er- forschen wollten.“¹
Ja, wenn uns auch jemand sagen könnte, was es sei, dieses blosse Etwas, das transscendentale Objekt, welches der Grund der Erscheinung sein mag, die wir Materie nennen, wir würden es nicht einmal verstehen.?„Was die Dinge an sich sein mögen, weiss ich also nicht und brauche es nicht zu wissen, weil mir doch niemals ein Ding anders als in der Er- scheinung vorkommen kann.“³„Klagen aber darüber, dass wir nicht durch den reinen Verstand begreifen, was die Dinge, die uns erscheinen, an sich sein mögen, sind ganz unbillig und unvernünftig; denn sie wollen, dass man ohne Sinne doch Dinge erkennen, mithin anschauen könne, folglich, dass wir ein von dem menschlichen nicht bloss dem Grade, sondern sogar der Anschauung und Art nach gänalich unterschiedenes Erkenntnisvermögen haben, also nicht Menschen, sondern Wesen sein sollen, von denen wir selbst nicht angeben können, ob sie einmal möglich, viel weniger, wie sie beschaffen sind.“4
„Der Verstand begrenzt demnach die Sinnlichkeit, ohne darum sein eignes Feld zu erweitern, und indem er jene warnt, dass sie sich nicht anmasse, auf Dinge an sich selbst zu gehen, sondern lediglich auf Erscheinungen, so denkt er sich einen Gegenstand an sich selbst, aber nur als trans- scendentales Objekt, das die Ursache der Erscheinung(mit- hin selbst nicht Erscheinung) ist und weder als Grösse noch als Realität noch als Substanz u. s. w. gedacht I[bestimmt ge-
1 Kr. 251. ² Kr. 250. ¹ Kr. 250. ¹ Kr. 250/1.


