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jemals den empirischen Begriff, sondern dieser bezieht sich jederzeit unmittelbar auf das Schema der Einbildungskraft.“!
Je allgemeiner nun die Regel der Anordnung, je all- gemeiner das Schema der Einbildungskraft ist, desto um- fassender wird der Begriff sein, der sich auf diese Regel der Anordnung gründet; und da schliesslich, wenn man von allem Besonderen in der Synthesis der Einbildungskraft absieht, doch die Synthesis als solche übrig bleibt, so werden die Begriffe, die sich auf die Schemata der Synthesis schlecht- hin gründen, die allgemeinsten Begriffe sein, und das sind die reinen Verstandesbegriffe oder Kategorien.
Sind nun die Begriffe als entwickelt vorausgesetzt, dann bedeutet der Begriff z. B. vom Hunde„eine Regel, nach welcher meine Einbildungskraft die Gestalt eines vierfüssigen Tieres [das unter den Begriff vom Hunde gehört] allgemein ver- zeichnen kann, ohne auf irgend eine einzige besondere Gestalt leines Hundes], die mir die Erfahrung darbietet, oder auch ein jedes mögliche Bild, was ich in concreto darstellen kann, eingeschränkt zu sein.“ 2 Dann kann auch von einer Methode gesprochen werden,„einem gewissen Begriffe gemäss eine Menge in einem Bilde vorzustellen“; dann ist das Schema die„Vorstellung von einem allgemeinen Verfahren der Ein- bildungskraft, einem Begriffe sein Bild zu verschaffen“; oder „eine Regel der Bestimmung unserer Anschauung gemäss einem gewissen allgemeinen Begriffe“, gerade als ob der Begriff die Regel bedingte und nicht vielmehr umgekehrt auf eine Regel, die im Wesen des Subjektes liegt, zurück- ginge. Und es kann den Anschein haben, als ob der Ver- standesbegriff wie etwas fremd der Wahrnehmung Gegen- überstehendes zur Wahrnehmung hinzugebracht würde“, wäh- rend doch in Wirklichkeit die Wahrnehmung schon auf Ver- standesbegriffe angelegt ist.
¹Kr. 144. 2 Kr. 145. 8 Kr. 144. 4 Pr. 79 ff.


