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Auch ist eine éyn zal vea poréoa des Skirophorion von Böckh(vergl. Mondeyklen d. Hell., S. 54) epigraphisch festgestellt. Da die kyn xl véa den letzten Monatstag bezeichnet, so hat das Wort aporéga nur Sinn, wenn sich noch eine ken elαꝛb νεέα ⁸έιαm⁵νμμος anreihte.
Allerdings entstanden dadurch 31tägige Monate. Allein in dieser Weise ausgedehnte Lu- nationen finden sich unter gleichen Bedingungen auch in der alexandrinischen Osterrechnung.
Fassen wir alles zusammen, so kommen wir zu dem Ergebnis: der attische Schalttag (Cyn za νεέαα εεμmραιιισ) wurde dem letzten Monat in jedem dritten Olympiadenjahre eingefügt.
Die Verteilung der Voll- und Hohlmonate.
Geminos berichtet:»Aus diesem Grunde werden die Monate im öffentlichen Leben(rοοο Ti oAurναννν A†νρκννꝶ»( abwechselnd voll und hohl gezählt«— und was hier in bestimmtester Weise versichert wird, findet sich in der Osterrechnung thatsächlich durchgeführt, mit den durch das Schaltsystem begründeten Ausnahmen, daß der Schaltmonat, wo immer er auch seine Stelle haben mag, regelmäßig 30 Tage umfaßt und der Schlußmonat des Jahres um einen Tag zuweilen verlängert zuweilen verkürzt erscheint.
An einem anderen Orte stellt Geminos arithmetische Betrachtungen an, über die Frage, wie in einem nach rein astronomischen Gesichtspunkten geordneten Cyklus die Voll- und Hohlmonate zu verteilen wärrn und kommt zu dem Schlusse:»Es muß mithin in dieser Periode zwischen je 63. Tagen einer weggelassen werden(duν nleςm dοσς εν εεμαςεσαον τsν μενσαασν e εν ε). Unter Berufung auf diese für die praktische Zeitrechnung nichts beweisende Stelle hat nun ldeler ein sehr künstliches System der Voll- und Hohlmonate entwickelt. Da es indessen undenkbar erscheint, ein Volk habe sich jemals einen so schwerfälligen und disharmonischen Kalender aufzwingen lassen, wie ihn Ideler konstruirt, in dessen Entwurf jeder Monat fast in jedem Jahre eine andere Tagzahl erhält, da ferner Ideler sein Monatssystem nicht einmal konsequent durchzuführen vermochte, insofern er den 17. statt den 18. Monat hohl annimmt, da überhaupt mit der 63tägigen Periode, man mag es anstellen, wie man will, der Forderung des Metonschen Cyklus in Bezug auf die Zahl der vollen und hohlen Monate niemals entsprochen werden kann, da außerdem die Vorschrift des Geminos eine vieldeutige ist und keineswegs bloß die Idelersche Monatsfolge: 30, 30, 29, 30.— sondern ebensogut auch die Anordnungen 29, 30, 29, 30.— oder 30, 29, 30, 29.— zuläßt, da mithin, Alles in Allem genommen, der Geminosschen Rechnung durchaus nur die Bedeutung einer Uberschlagsrechnung beigelegt werden darf, so glauben wir der Notwendigkeit überhoben zu sein, in eine umständlichere Untersuchung derselben einzutreten.
Es fragt sich nur noch, ob das attische Jahr mit einem vollen oder hohlen Monate begonnen wurde. Die Alexandriner und später das Konzil von Nikäa setzten ausdrücklich den Ostermonat, demnach den 1. Monat des Kirchenjahres, als 29tägig— sicherlich aus keinem anderen Grunde, als weil auch das Urbild, das attische Jahr, mit einem Hohlmonat begann. In den Quellen fehlen sichere Angaben. Nur bei Plutarch(vergl. Ideler, I, 283) liest man:»Im Boedromion wird immer der 2. Tag weggelassen, weil man annimmt, daß an demselben Neptun und Minerva um Attika gestritten haben.« War aber der Boedromion hohl, so muß bei einem regelmäßiigen Wechsel von Voll- und Hohlmonaten(s. att. Monatstafel, S. 9) auch der Hekatombäon ein Hohlmonat gewesen sein. Dies würde also unsere obige Annahme bekräftigen.— So lange keine entscheidenden Beweise für das
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