Aufsatz 
William Bullokar / von Eduard Hauck
Entstehung
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mehr lernen, als jemand früher in der dreifachen Zeit. Auch die Fremden, die früher in Ver- zweiflung waren, würden dann besser lernen. In ganz Europa würde keine Nation eine bessere Orthographie haben, und, wie wir schon p. 7 erfahren haben, wenn Wörterbuch und Gram- matik mit seiner Orthographie in Uebereinstimmung gebracht sein werden, dann wird die eng- lische Sprache die vollkommenste sein, die er kennt(p. X).

Das Alphabet B.s besteht aus 37 Buchstaben, die sich durch Hinzufügung von k() und vh( 7)with a little Difference of length in ſound(p. 20) und r(= er) auf 40 vermehren. Die 37 Buchstaben bezeichnen 37 verschiedene Laute. Die letzten 3 sind keine neuen Laute (p. IX und p. 20). Von den 40 Buchstaben(bezw. 37 Lauten) sind 8 Vokale(pp. 22, 23, 43), 28 Konsonanten(pp. 21, 43), 3 Halbvokale(pp. 22, 43) und 7 Diphthonge(pp. 23, 43). Auf p. 43 zählt er mit Einschluss von 7 Diphthongen 44 verschiedene Laute auf.

Unter Vokal versteht er ganz richtig einen Selbstlauter,becauſe euery of them yeeldeth ſound or voice of themſelues, and cauſe ſound to be ioined with the conſonants(p. 22). Die 8 Vokale sind: a, e, e, i, o, w, v, y. Ihre entsprechenden Lautwerte würden in der Umschrift der Ass. Phon. sein(vergl. darüber meineSystematische Lautlehre Bullokars): a= a, e=, ei= (also langes offenes i, es kann aber auch ein dem 7 sehr nahestehendes geschlossenes e: gewesen sein), i= i, o= D, w= G(oder vielleicht auch ein dem v sehr nahestehendes geschlossenes 0⸗), v= hr, y= v. Die Aufzählung B.s ist unvollständig. Vergessen ist zunächst der lange Vokal y i y iy= i, ferner ein zweiter langer u-Laut: ou, pw= u⸗, bezw. vielleicht auch= Wu. Als lange Vokale zu o, à und e bezeichnet er b= o⸗, à= a- und σᷣ= er.

Seine Erklärung für Konsonanten ist ungenau. Er sagt von ihnen:they yéeld no ſound in word, or ſillable, nor can be named without a vowell ſounded with them(p. 21). Sollen sie für sich ausgesprochen werden, so verbinden sie sich mit den Vokalen e und a(p. 4). Steht, dieser Vokal vor dem Konsonanten, so nennt er ihn flat oder short, z. B. ſ= es, steht er hinter dem Konsonanten, dann heisst er sharp, z. B. b= be. Die 28 Konsonanten sind: b, c, c, ch, d, f, g, g, h, k, I m, n. p, ph**), q, r, ſ, ſh**), t, th, th.*), v', w, vh*), r, y, 3z. Als Halbvokale führt B. an: l i, u und t(p. 22 u. 43). Wenn zwei Vokale von verschiedenem Laut oder ein Vokal mit einem Halbvokal(p. 43) zusammen kommen, so bilden sie einen Diphthong, d. h.they are both touched ſhort in ſound together: but the ſound of them is longer than the ſound of a ſimple vowell (p. 22). Diphthonge gibt es 7 an der Zahl: ai, ay= al; ei, ey=&r; oi, oy= M; wi, wy=); au, ap, aw, al am, an= au; en, ep, ew= el; ow=() und selten uy=()(p. 23/24). Triphthongs sind in rein englischen Wörtern selten(p. 44). Sie kommen vor in Fremdwörtern (p. 46) und in dem Falle, dass der l'im vorhergehende Vokal a oder o, Zz. B. calm, hol'm(p. 44) einen Triphthong ergibt. Doch tritt für l häufig l ein(pp. 24, 25).

Zu diesen Zeichen kommen noch diePaiers. Es sind solche Buchstaben, die im Laut und Namen vollkommen übereinstimmen, Z. B. ſ, 8, z. Solche, die im Laut übereinstimmen, im Namen aber verschieden sind, heissenhalfe paiers, z. B. c und k, und eine dritte Gruppe, die etwas im Laut und Namen verschieden ist, nennt B.as halfe paiers, z. B. z und ſ, 8, 3

*) Den stimmlosen th-Laut bezeichnet B. mit th,, dessen untere h,-Schleife in Form eines Hakens nach rechts unten verlängert ist: th,, während er für den stimmhaften 5-Laut einfach th druckt. **) Vgl. p. 8.