Aufsatz 
Über die zeichnende Methode im geographischen Unterricht / von L. Grebe
Entstehung
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D. Verfügungen und Mittheilungen der Behörden.

Das Königliche Provinzial-Schulcollegium dahier und das Curatorium der Anstalt haben

folgende Verfügungen erlassen bezw. mitgetheilt:

14 October 1875. Verfügung des Ministeriums, die häuslichen Arbeiten der Schüler betreffend. Dieselbe ist am Ende der Schulnachrichten abgedruckt.

18. Januar 1876. Verfügung des Ministeriums, den jüdischen Religionsunterricht betreffend.

17. März 1876. Das Curatorium überschickt einen Beschluss des Stadtraths, betreffend die Ge- suche um Schulgeldbefreiung. Derselbe ist am Ende der Schulnachrichten abgedruckt.

30. Juni 1876. Verfügung des Ministeriums, betreffend die Aufnahme von Schülern, welche von einer anderen Schule abgegangen sind.

II. Chronik.

Das Curatorium der Anstalt bestand im vorigen Schuljahr aus den Herren Oberbürger- meister Weise, Stadtschulreferenten Dr. theol. Metropolitan Hochhuth, Regierungsrath Scheffer, Justizrath Hupfeld, Stadtrath Kaufmann T h. Ritz, Stadtrath Partikulier Hentze, Schreinermeister Tegethof und dem Director derselben Dr. Preime.

Das Schuljahr begann am 11. October 1875 und schloss mit dem 23. September 1876.

Während desselben bestand das Collegium aus folgenden Lehrern:

I. Director: Dr. Preime. II. Oberlehrer: 1. Prorector Heuser, 2. Grebe, 3. Dr. Wittich, 4. Dr. Hornstein, 5. Dr. Siebert. III. Ordentliche Lehrer: 1. Stange, 2. Dr. Hölting, 3. Dr. Kramm, 4. Zwirnmann, 5. Dr. Schantz, 6. Krauth, 7. Ide, 8. Dr. Grebel, 9. Wilde, 10. Schwarz, 11. Lange. IV. Wissenschaftliche Hülfslehrer: Henkel. V. Elementarlehrer: 1. Spangenberg. 2. Gottschalk, 3. Jürgens, 4. Erdmann. VI. Religionslehrer: 1. Kaplan Hof- mann(kath.), 2. Nau(kath.), 3. Dr. Stein(israel.) VII. Technische Hülfslehrer: 1. Merkel(Zeichnen), 2. Giesse(Zeichnen), 3. Boppenhausen(Turnen).

Zu den früheren Lehrern sind demnach hinzugekommen:

1 Grebel, Alewander Georg, geb. den 2. März 1842 zu St. Goar, besuchte von 1857 1861 das königl. Gymnasium zu Coblenz, und studierte nach bestandenem Maturitätsexamen zu Bonn, München und Münster klassische und moderne Philologie. Nach längerer Unterbrechung seiner Studien durch Krankheit ging er 1867 im October nach Paris, 1868 im October nach London. Zurückgekehrt privatisierte er seit Sommer 1869 in Bonn und nahm im October 1870 eine Lehrerstelle an der berechtigten Privatrealschule in St. Goarshausen an, welche er Ostern 1874 aufgab. Am 20. Februar 1875 vollendete er zu Bonn sein examen pro fac. doc., wurde Ostern 1875 wissenschaftlicher Hülfslehrer an der Realschule I. O. zu Aachen und Michaelis 1875 an der hiesigen Realschule I. O. als ordentlicher Lehrer angestellt. Die Doctorwürde erhielt er von der philosophischen Facultät zu Jena auf Grund einer Abhand- lung,Darstellung und Kritik von Lessings Fabeltheorie.

2 Wilde, Johannes, geb. den 18. Februar 1847 zu Danzig, besuchte das dortige Gymnasium und studierte nach bestandener Abiturientenprüfung neuere und alte Sprachen, ein Jahr in Berlin und 4 Jahre in Nancy, London, Brüssel, Neuchâtel und Genf. Das Examen pro facultate docendi beendigte er im November 1873. Als Lehrer war derselbe thätig an der Canton- schule von Graubündten in Chur, an den Realschulen in Grabow i/Meckl., in Stettin und Hamburg. Seit Michaelis vorigen Jahres wirkt er an der Realschule I. O. in Cassel.