Aufsatz 
Festschrift zu der am 7. Januar 1897 stattfindenden Einweihung des Goethe-Gymnasiums in Frankfurt/M., hrsg. v. Lehrerkollegium
Entstehung
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Da die Verbindung eines Substantivs mit en- sich auch auf Abstrakta, die in konkrete Bedeutung übergehen, und auf Sachnamen erstreckt, die für Personennamen ein- treten können, so sollen auch hierfür einige Beispiele als erste Ansätze hierzu in demselben Zeitraum betrachtet werden. So Ciceros Satz(Off. I, 19, 62): ‚ea animi elatio in vitio est. Damit kann gesagt sein: ,ein solcher geistiger Schwung ist(so gut wie) ein Fehler, weil das, was in dem Wesen dessen liegt, was man Fehler nennt, wohl auch ein Fehler ist. Ebenso ist, es Tusc. III, 9, 19 und Fin. V, 11, 31 zu verstehen. Aber letzteres Beispiel paßt wegen des Mangels einer geschlechtigen Be- ziehung überhaupt nicht. Aus demselben Grunde und wegen gleichzeitiger Beziehung auf ganze Sätze paßt weder Ciceros zin beneficio hoc petit'(Verr. III, 17, 44) noch dessenhoc in summo beneficio impetratum est-(ib. 48, 115), obgleich man da ii. b. durch ‚als Gefälligkeit, als Wohlthat- übersetzen kann, wenn man nicht ‚in Güte, mit G. vorzieht. Nicht minder können des Livius(IX, 1, 5) ,res hostium in praeda captae die als Beute gewonnenen Sachen der Feinde sein; denn waren sie ‚in, unter der gemachten Beute befindlich, dann mußten sie vorher als willkommene Beute erschienen sein, sonst wären sie nicht zunter die Beute gekommen. Gerade dieses Beispiel würde zwar ganz einem fr.les biens des ennemis pris en proie' ent- sprechen: Aber es waltet doch in allen diesen Beispielen die lokale(vgl. Ciceros in beneficii loco' a. a. O.) bezw. die partitive (vgl. Justins ‚pecunia in praeda captat in XV, 1, 2) Anschauung noch so vor, daß sie durchaus nicht so die Identität des hinter iin stehenden Substantivs mit dem vorausgehenden Subjekt bekunden, wie es bei dem fr. en der Fall ist; so wenn z. B. Corneille(Héracl. I. 2) sagt:Maurice ne l'obtint qu'en gendre de Tibéere'= ‚Mauritius bekam es nur daraufhin, daß er und der Schwiegersohn des Tiberius ein und dieselbe Person sind, d. h. ‚jals der Schwiegersohn des Te. Noch viel weniger kann dieses Latein zum Ausgangspunkt genommen werden, wo das fr. zen die Identität seines Substantivs mit dem eigentlichen Objekt bezeichnet; so wenn z. B. Molièére(L'école des maris II, 3) sagt: jautrement qu'en tuteur sa personne me touche=