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les plus méditatifs de l'Europe, ne méritent pas qu'on accorde un moment d'attention à leur littérature et à leur philosophie“.
Lamartine verkündet in erhabenen Tönen die Klage der Liebe, die Bewunderung Gottes und der Natur, es ſpricht ſich bei ihm jenes Gefühl unbefriedigter Sehnſucht aus, das im Anfange dieſes Jahrhunderts den Grundton der romantiſchen Stimmung wiederſpiegelte. Wie melodiſch und rein fließen ſeine Verſe z. B. in„Le Lac“, wo es u. a. heißt:
„O! temps, suspends ton vol! et vous heures propices, Suspendez votre cours!
Laissez-nous savourer les rapides délices
Des plus beaux de nos jours!.
Assez de malheureux ici-bas nous implorent;
Coulez, coulez pour eux;
Prenez avec leurs jours les soins qui les dévorent; Oubliez les heureux“.—
Es giebt nichts Anmutigeres und Schöneres als die Lieder, in denen Béranger die Sehnſucht nach Jugend und Heimat beſingt. Die bekannteſten unter dieſen Liedern„Les Hirondelles“ und „Les Adieux de Marie Stuart“ ſprechen ſo zum Herzen, ſind in ſo edlem Tone gehalten, daß ſie zu den beſten Leiſtungen auf dem Gebiet der Lyrik gehören. Die Trauerreden eines Bossuet, beſonders die auf die Königin von England, ſtehen mit Bezug auf Schwung der Sprache, Kühnheit und Energie des Gedankens über allen geiſtlichen Reden der Zeit.„Si les paroles nous manquent“, ſo ſchließt er,„si les expressions ne répondent pas à un sujet si vaste et si relevé, les choses parleront d'elles-mêmes. Le coeur d'une grande reine autrefois élevé par une si longue suite de prospérités et puis plongé tout à coup dans un abime d'amertumes, parlera assez haut; et s'il n'est pas permis aux particuliers de faire des leçons aux princes sur les événements si étranges, un roi me préte ses paroles pour leur dire: „Entendez, 0O grands de la terre; instruisez-vous, arbitres du monde!“—
Fléchiers Größe beruht auf der gleichmäßigen Eleganz des Stils und Massillon's Meiſter⸗ werk:„Le petit caréme“ zeichnet ſich durch die Offenheit aus, mit welcher dem jungen Ludwig XV. alle Tugenden und Laſter in ihrem Verhältnis zum Herrſcher vorgeführt werden.„Ce ne'st pas donc le souverain“, ruft er aus,„c'est la loi, Sire, qui doit régner sur les peuples; vous n'en étes que le ministre et le premier dépositaire.“ La Bruyère'’s Charaktere— 1120 an Zahl— verdienen eine beſondere Hervorhebung wegen ihrer Schärfe der Beobachtung, ihrer lebendigen, treffenden Schilderung; er übertrifft ſein griechiſches Vorbild Theophraſt durch die Kunſt der Individualiſierung allgemeiner Wahrnehmungen. Michaud lieferte ſein Meiſterwerk die „Histoire des Croisades“ und des Hiſtorikers Mignet„Histoire de la révolution française“ ſucht in genauer, unparteiiſcher und dazu einfacher Darſtellung die Triebfedern jener furchtbaren Kataſtrophe aufzufinden. Die Briefe der Madame de Sévigné und der Madame de Maintenon atmen volle Lebenswahrheit; ihrem Bruder, der trotz ſeiner behaglichen Verhältniſſe, ein ganz unzu⸗ friedener Menſch iſt, ſchreibt letztere u. a.:„On n'est malheureux que par sa faute..... Soyons contents. Si les biens nous viennent, recevons-les de la main de Dieu; mais n'ayons pas de vues trop vastes.“ Wer kennt nicht des Cervantes„Don Quichotte“ in der Nachbildung von Florian? In ſcherzhaft fein ſatiriſcher Weiſe wird in dieſem Roman die ſeiner Zeit


