6)
c)
d)
e)
1)
— 4—
3. Rheinischer Merkur. Herausgegeben von J. Görres. 1. Jahrgang 1814. Coblenz 1814, in welchem zuerst „das Lied von(v. l. den) drei Grafen“(pag. 72),„das Lied vom alten Helden“(pag. 119),„Andreas Hofer“ (pag. 126),„an das Haus Habsburg“(v. l. Oesterreich)(pag. 146),„der Stuhl Karls des Grossen“(pag. 149) anonym erschienen sind, während das Gedicht„Beichte“(pag. 104) mit Namensunterschrift versehen ist.
4. Taschenbuch für Freunde altdeutscher Zeit und Kunst auf das Jahr 1816. Köln, in dem zuerst die Gedichte „Als er in Frankenberg bei Aachen wohnte“(pag. 177),„vor dem Dom zu Kölln“(pag. 229),„der Dom zu Kölln“(pag. 230)„Andacht zum Grabe der heiligen drei Könige in Kölln“(pag. 230) abgedruckt worden sind.
5. Die Sängerfahrt. Für Freunde der Dichtkunst und Malerei. Mit Beiträgen von Max von Schenkendorf von Köln. Gesammelt von Friedrich Förster. Berlin 1818, in der pag. 273 die Gedichte„der Feigenbaum“(pag. 8), pag. 272„am Elisabeths-Tage“(pag. 32), pag. 148„am See“(pag. 180), pag. 270„auf der Reise“(pag. 193),
pag. 109„die gefangenen Sänger“(pag. 196) und pag. 274„an das Herz“(pag. 234) zuerst veröffentlicht sind.
Aufsätze in Zeitschriften über Max von Schenkendorf.
Zwei Augenzeugen über Max von Schenkendorf(folgt unter dem Titel„Litterarische Beilagen“ im Anhang).
1. Aus Max von Schenkendorff's Leben. Erinnerungen von L. M. Fouqué in den Preussischen Provinzial-Blättern, Bd. XII, pag. 100— 110, Königsberg 1834.
2. Ein zweiter Augenzeuge, Chr. von Stramberg, über Max von Schenkendorf.(Rhein. Antiquar. 2. Band, 2. Abth., Coblenz 1851, pag. 65.)
Specialschriften:
1. Max von Schenkendorf's Leben, Denken und Dichten. Unter Mittheilungen aus seinem schriftstellerischen Nachlass dargestellt von Dr. A. Hagen. Berlin 1863. Recension im Literarischen Centralblatt von F. Zarncke, Jahrgang 1863, pag. 619, und Grenzboten, Zeitschrift für Politik und Literatur, 22. Jahrgang, Leipzig 1863, pag. 239, 240.
2. Die deutsche Dichtung im Befreiungskriege. Mit einem Rückblick auf verwandte Dichtungen. Ein Vortrag, gelesen in Elberfeld am 2. März 1858 von Dr. Wilhelm Herbst. Mainz 1859, bes. pag. 29—48.
3. Geschichts- und Lebensbilder aus der Erneuerung des religiösen Lebens in den deutschen Befreiungskriegen. Von Wilhelm Baur, 2. Band, 3. Aufl., Hamburg, Agentur des Rauhen Hauses, pag. 56— 99.
Zum Schenkendorfschen Briefwechsel; s. Hagen pag. 241: der erste Brief ist vom 3. November 1806,
der letzte vom 5. Juli 1816; drei von Hagen nicht mitgeteilte Briefe folgen im Anhang.
Mitteilungen, die sich auf den Koblenzer Aufenthalt und Freundeskreis, sowie auf die Enthüllung des
Denkmals beziehen, desgleichen Stellen aus Landfermanns Weiherede sind einzeluen Nummern der Koblenzer
Zeitung entnommen und an geeigneter Stelle in dem Text verwertet.
Ger M. derbech.
Den vierten Namen nenn' ich stracks Der liess die Sehnsucht rufen so laut, Und werde gern sein Preiser; Dass Deutschland ihn, die verlass'ne Braut, Das ist von Schenkendorf der Max, Nennt ihren Kaiserherold.
Der sang von Reich und Kaiser: Aus dem Gedicht„Die vier Namen“(Arndt, Jahn, Görres, Schenkendorf) von Friedrich Rückert.
Di Kaiseridee, der Sehnsuchtstraum der Besten und Edelsten unseres Volks, das Ideal der
Nation in der Zeit der Zerstückelung und Zerrissenheit unseres Vaterlandes, ist verwirklicht worden, seit am 18. Januar 1871 der nunmehr in Gott ruhende grosse und edle Preussenkönig Wilhelm zu Versailles in dem Herrscherpalast der alten Bourbonen die deutsche Kaiserkrone annahm. Das Wort Friedrich Wilhelms IV.:„Eine Kaiserkrone kann nur auf dem Schlachtfeld errungen werden!“ war jetzt zur Wahrheit geworden und in Erfüllung gegangen, und ein Strom der Begeisterung
in
1) Fac-Simile nach einem Aktenstück der Koblenzer Regierung vom 6. Dezember 1816; fehlt bis jetzt selbst den grösseren Litteraturgeschichten von Koberstein, Kurz, König.


