Ein Beitrag zu einer Biographie Max von Schenkendorfs.
Von Gymnasiallehrer Dr. Alexander Drescher.
Vorbemerkung.
Die Grundlage der Abhandlung bildet eine am 22. März 1873 in der Aula des Realgymnasiums zu Crefeld über Max von Schenkendorf gehaltene Festrede, sowie ein über denselben Gegenstand im Jahre 1877 im Wiesbadener Lehrerverein gelesener Vortrag, abgedruckt im„Allgemeinen Schul- blatt für den Regierungsbezirk Wiesbaden“, 28. Jahrgang, Nr. 5, 6, 7, 8.— Da das vorerwähnte Schulblatt nur einem verhältnismässig kleinen Kreis zugänglich ist, das darin abgehandelte Thema aber das allgemeinste Interesse der Männer von Fach wie der Gebildeten überhaupt in Anspruch nimmt, so darf es wohl als zulässig erscheinen, wenn der Hauptinhalt des Vortrags unter An- fügung litterarischer Beigaben hier reproduciert wird. Dass dabei manches den Specialschriften oder den sonstigen litterarischen Hilfsmitteln ohne jedesmalige besondere Angabe der Quelle wörtlich entlehnt oder dem Gedankeninhalt nach entnommen ist, liegt in der Natur der Sache und bedarf wohl keiner besonderen Rechtfertigung. Zudem war der Verfasser durch langandauerndes Unwohlsein daran gehindert, den ganzen weitschichtigen litterarischen Stoff nochmals genau durchzuarbeiten und neu zu gestalten.
Litteratur.
a) Ausgaben: 1. Max von Schenkendorf, Gedichte. Stuttgart und Tübingen 1815, angezeigt und besprochen in der Wiener Allgemeinen Literaturzeitung 1815 unterm 15. Dezember(pag. 1592— 96) von M. von Collin. 2. Max von Schenkendorfs poetischer Nachlass. Berlin 1832(durch Georg Phillips). 3. Max von Schenkendorfs sämmtliche Gedichte. Erste vollständige Ausgabe. Berlin 1837(durch Friedrich Lange). 4. Gedichte von Max von Schenkendorf. Vierte Auflage. Mit einem Lebensabriss und Erläuterungen heraus- gegeben von Dr. A. Hagen. Stuttgart 1871, nach welcher im folgenden citiert ist. b) Zeitschriften: a) von Schenkendorf herausgegebene;§) solche, in denen zuerst Schenkendorfsche Gedichte veröffentlicht sind. 1. Vesta. Für Freunde der Wissenschaft und Kunst. Herausgegeben von Ferdinand Frhr. von Schrötter und 9* Max von Schenkendorf. Königsberg 1807. Zwei Bände. 2. Studien. Herausgegeben von Ferdinand Max Gottfried Schenk von Schenkendorf. Berlin 1808.


