29
a) aus der Mibbousiſchen Stiftung, welche Zahlung damallg—
die Stadt leiſtete..... 258 fl.— Kr. b) Aus der Stadtkaſſ6——————— 1. Betrag.I.... 212„ 30„
2. Zur Beſoldung der Veneftziaten... 380„—„
3. Für 4 ½ Stecken Holz—... 21„ 30„
4. Für die Rektorwohnung.... 40„—„ c) Aus der Kirchenkaſſe
1. Zur Beſoldung der Lehrer.... 228„—„ 2.„„„ Benefſiziaten.. 58„—„ 3. Für das Rektoratsgärtchen... 5„—„ 4. Präſenzgefälle...... 123„ 36 ¼, 5. Weinbeſoldung.... 63„—„
Der Betrag sub b, 2 beſteht, wie oben bemerkt, ſeit Berufung des Benefizialverwalters Kamp 1838, ward aber in der Gemeinderatsſitzung vom 26. September 1850 abgelehnt und 1852 in der Sitzung vom 23. April wieder bewilligt; für den Betrag sub c., 4 hatten vor 1834 die Benefiziaten Naturalien bezogen, die dann in Geld umgewandelt wurden, das die Kirche an den Benefiziatfonds bezahlte; die Entſtehung des sub b., 4 angegebenen Betrages iſt oben(Chronik 1843, den 22. Dezember) dargethan; das sub b., 3 angegebene Holz hatte die Stadt dem Rektor zu liefern.
In den 100 Jahren von 1746 bis 1847 haben ſich die jährlichen Revenüen der beiden Bene⸗ fizien folgendermaßen vermehrt.
Es ertrug das J. Benefizium
1746.. 508 fl. 32 ½ Kr.
1847 4 82869„ 20„ das II. Benefizium
1746 4. 324„ 22 ℳ¾¼H„
1847. 1085„ 36„
Schon 1782 begann man Beſoldungen für Volksſchullehrer aus dem Benefiziatfonds zu ent⸗ nehmen, der daher wohl im Laufe der Zeit die Bezeichnung erhielt„Benefiziat⸗ und Schulfonds.“ Den 20. Januar 1865 verfügte Großh. Kreisamt Bensheim, daß der Fonds in Zukunft dieſe Be⸗ zeichnung zu führen habe.
Durch Verfügung Großh. Miniſteriums vom 8. Dezember 1877 wurde eine beſondere Kaſſe für das Gymnaſium, getrennt von der Rechnung des Benefiziat⸗ und Schulfonds, mit Wirkung vom 1. Januar 1878 errichtet. Die Einnahmen der Gymnaſialkaſſe beſtehen aus den Beiträgen der Staats⸗ kaſſe und des Benefiziat⸗ und Schulfonds, aus dem Geldanſchlag für das von der Stadt zu leiſtende Holz, aus dem Schulgeld und aus Gebühren für Zeugnisduplikate, für Examina ꝛc.; die Ausgaben ſind den ſeitherigen Bedürfniſſen entſprechend, getrennt nach perſönlichen und ſachlichen Ausgaben. Die Einnahmen der Gymnaſialkaſſe betrugen nun in den beiden Rechnungsjahren 1884/85 und 488588, wie folgt: Es bezog die Gymnaſialkaſſe:


