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8 im Jahre 1884/85, im Jahre 1885/86, ℳ 3 ℳ— 1. aus der Staatskaſſe.... 11777 40 11779 31 2. aus dem Benefiziat⸗ und Schulfonds.. 12000— 12267 57 3. aus dem Erlös für das von der Stadt dem Gymnaſium zu liefernde Holz... 329 50—— Geldanſchlag für dieſes Holz, ſo eingeführt ſeit 1885—— 2993— 4. aus dem Schulgeld.. 14466— 15429— 5, aus verſchiedenen Einnahmen für Zeugnisduplikate Examina ꝛc.. 3.... 35 50 57— Summa der Einnahmen. 38607 40 39825 88 Der Benefiziat⸗ und Schulfonds bezieht dagegen alljährlich 1. aus der kath. Kirchenkaſſe unter verſchiedenen Titeln 1081 74 2. aus der Stadtkaſſe.... 1526 57 3. aus der Mibbousiſchen Stiftung.. 5 119 17 Summa öW. 2727 48 Aus dem Beneftziatfonds wird ſtändig an die Stadtkaſſe vergütet als Beitrag zur Beſoldung der Lehrer pro Rechnungsjahr... 2190 84
Etat der Beſoldungen des Lehrerperſonals am Gymnaſium, verzeichnet am 23. Dezember 1886: ℳ 4800, 4600, 4600, 4300, 3700. 3300, 3300, 2600, 2600, 2300, 1700, 1700, 1000.
Die Rechnung des Benefiziat⸗ und Schulfonds beſorgte in den erſten 25 Jahren dieſer Periode noch Joſeph Auguſt Hainz, der wie oben(am Ende der Chronik voriger Periode) bemerkt worden iſt, ſchon am 1. Dezember 1827 zum Rechner ernannt worden war und ſein Amt bis 1858 bekleidete. Derſelbe wurde durch Erlaß Großh. Miniſteriums vom 9. April 1857 zum proviſoriſchen Bürger⸗ meiſter von Bensheim ernannt und behielt in dieſer Stellung noch über ein Jahr den Rechnerdienſt bei, während welcher Zeit der erſte Beigeordnete Johann Müller IV. an Stelle des Bürgermeiſters Mitglied der Fondsverwaltung war, da Hainz nicht Rechner und Vorſtandsmitglied zugleich ſein durfte. Den 26. Juli 1858 wurde Sebaſtian Franz Hainz, Sohn des proviſoriſchen Bürger⸗ meiſters, gegen übliche Kaution mit dem Amte des Rechners betraut. Er verſah dasſelbe bis 1879. Sein Nachfolger iſt der gegenwärtige Rechner Theodor Helm, der ſeit Oktober 1879 die Stelle bekleidet.
Das iſt die Geſchichte des Bensheimer Gymnaſiums. Die Mittel zu ſeiner Entſtehung ver⸗ dankt es dem chriſtlich frommen Sinne unſerer Vorfahren; durch weiſe Ordnung und Sparſamkeit wurden dieſe Mittel ſo vermehrt, daß die lateiniſche Schule zu Bensheim unter der Regierung unſeres


