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des Innern. Dieſe unter der unmittelbaren Leitung Unſeres Miniſteriums des Innern ſtehenden Abteilung führt die amtliche Benennung:„Abteilung für Schulangelegenheiten“ und beſteht
1. aus dem Referenten für Schulangelegenheiten bei Unſerm Miniſterium des Innern als Vorſitzendem;
2. aus zwei oder mehreren techniſchen Räten, welche den Titel„Oberſchulrat“ führen. 1875 erſchien zum Programm der zweite Teil letztgenannter Abhandlung von Dr. Stoll.
1876 enthielt das Programm als wiſſenſchaftliche Beigabe: Mathematiſch⸗phyſikaliſche Miscellen von Dr. Stoll. Zweite Folge..
1877, den 13. Juni ſtarb Großherzog Ludwig III. Ihm folgte in der Regierung ſein Neffe Ludwig IV., geboren den 12. September 1837.
1877. Abrégé de la littérature française, siècle de Louis XIV. par A. Fritzmann.
1878. Über die Aufgabe des deutſchen Gymnaſiums in Anſehung der religiös⸗ſittlichen, geiſtigen und nationalen Bildung der Jugend, von Direktor Dr. Keller.
1879. Die Hauptaufgaben der ſphäriſchen Trigonometrie von Dr. Stoll.
1880 hatte das Programm keine wiſſenſchaftliche Beigabe, da der Lehrer, der ſie übernommen hatte, im Laufe des Schuljahres nach Gießen verſetzt worden war.
1881. Das lateiniſche Verbum in Sexta, Abhandlung von Dr. Waldemar Mohr, bildete die Beigabe des Programms.
1882, den 26. April, wurde die Einweihung des nen erbauten Gymnaſiums feierlich begangen. Den Verlauf der Feier, welche in dem ſchönen, geräumigen Turnſaale ſtattfand, und die von Direktor Dr. Keller vorgetragene Feſtrede enthält das Programm des Jahres in einem von der Direktion zuſammengeſtellten Bericht.— Das ſchöne und praktiſche Gymnaſialgebäude ſamt der nahegelegenen Dienſtwohnung des Direktors und der im Mittelraum zwiſchen beiden zu impoſantem Enſemble ge⸗ legenen Turnhalle iſt vom Staate um die von den Ständen bewilligte Summe von ℳ 150000 er⸗ baut worden. Den Platz hat die Stadt geſtellt, und in der Auswahl desſelben hat der Bensheimer Gemeinderat ſeinem oft bewährten Wohlwollen gegen das Gymnaſium ein herrliches Denkmal geſetzt.
1883. Das Schulprogramm enthält als wiſſenſchaftliche Beigabe die Abhandlung von Dr. Häling über die dramatiſche Dichtung Deutſchlands im Mittelalter; das von
1884, eine Abhandlung von Gymnaſiallehrer Dr. B. Biel über Rollbewegungen unter der Vorausſetzung, daß der erzeugende Punkt noch einer beſonderen Eigenbewegung unterliegt.
1885 wurde wegen des auf Oſtern verlegten Schuljahrſchluſſes kein Programm ausgegeben.
1886. Wiſſenſchaftliche Beigabe des Programmes bildete die Abhandlung des proviſoriſchen Gymnaſiallehrers Karl Denig„Quaestiones Hephaestioneae“.
Außer der in Vorſtehendem dargeſtellten Munifizenz Großh. Regierung bezieht das Bensheimer Gymnaſium ſeit dem Jahre 1851 jährliche Zuſchüſſe aus der Staatskaſſe. Der damalige Zuſchuß betrug 2000 fl..
Auch aus der Stadtkaſſe, dem Kirchenfonds und der Mibbousiſchen Stiftung kamen jährliche Beiträge dem Gymnaſium zu gute. Dieſelben bildeten Intraden in den Benefiziatfonds und wurden dort verrechnet. Nach einem Berichte des Pfarrers vom 19. Mai 1860 betrugen dieſe Intraden:


