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ferner der Vater den Sohn sendet, nicht also, dass er von da an geschieden und ge- trennt vom Vater der Gaben und Herrlichkeit des Vaterhauses verlustig sei, sondern also, dass er der Gottgleichheit wohl eine Zeitlang sich entäusserte(Phil. 2, 7 txεvGs), aber doch schon vor seinem grossen Leiden von sich sagen konnte:„Alles, was dein ist, das ist mein“(Joh. 16, 15; 17, 10, auch v. 7), und der Vater in dem Sohne war(Joh. 17, 21;3 2. Cor. 5, 19), so hat auch der Sohn seine Jünger gesendet, nicht also, dass sie nach dem Hingange des Sohnes zum Vater von ihm verlassen auf Erden wandeln und handeln sollten(bdν àνρννοαι μεα 6 α ο Joh. 14, 18), sondern also, dass sie im Besitze des ewigen Wortes waren(Joh. 17, 14 ε 8νας νι ο τμέ 1 †o—0b) und die Gottes- fülle des Sohnes selbst zu ihnen kam und bei ihnen blieb und in ihnen wohnte im hei- ligen Geiste, welcher ja nicht von ihm selber redet, sondern was er hört, das redet er und was zukünftig ist, das verkündigt er(Joh. 16, 13), und selbst nach seiner verklär- ten Leiblichkeit sich ihnen mittheilte im Sacrament(Joh. 14, 16. 17. 18). Darum ferner: wie der Vater den Sohn verkläret, auf dass ihn sein Sohm auch verkläre(Joh. 17, 1), so verkläret sich der Sohn in seinen Jüngern(Joh. 17, 10, Joh. 16, 14), damit sie Zeugen seien seiner Verklärung in ilmen und den Sohn verherrlichen auf Erden dadurch, dass sie die Gnade und Erbarmung, die ihnen widerfahren ist und den Frieden, der ihnen geschenkt ist, und darin das ewige Leben bewahren und kund thun und von dem wahr- haftigen Licht aus der Höhe beschienen und durchleuchtet selbst als milde Lichter hineinleuchiten in die Finsterniss dieser Welt. Ja noch mehr: wie der Sohn vom Vater in die Welt gesandt ist, aber nicht von der Welt ist, so sind auch die Jünger, nachdem sie der Sohn erwählet und zu seinen Zeugen verordynet hat, noch in der Welt(Joh. 17, 11), aber auch nicht mehr von der Welt(Joh. 17, 14. 16), sondern gleichwie der Vater in dem Sohne und der Sohn in demi Vater ist und sie dadurch eins sind, so ist der Sohn in ihnen, also dass sie in dem Vater und dem Sohne eins sind(Joh. 17, 21). Dies Alles wird freilich mehr oder weniger allen Jüngern zu Theil, welche durch das Wort der Apostel an den Herrn Christum glauben(Joh. 4, 4. 5), aber erfüllte sich doch zunächst und in ausgezeichneter Weise an denen, welche gesendet wurden, damit durch ihr Wort Jünger gesammelt würden.„„Sie sollten in der Welt Jesu vollendetes Werk ver- kündigen und in seinem Auftrage und seiner Kraft das ewige Leben durch Erkenntniss der Wahrheit mittheilen Allen, die ihrem Zeugniss glaubten; dazu mussten sie gebeiligt sein in der Wahrheite und besonders gerüstet durch die Kraft aus der Höhe. Sobmie
der: das hohepriesterliche Gebet p. 188)..- m 2


