Aufsatz 
Von der Aussendung der Apostel / vom ... Dieterich
Entstehung
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im Verlaufe dieser Verse die pronominale Beziehung zu ändern, als gleich von v. 36 an diese engere Beziehung auf die vorher erwähnten&νeνeæ vorauszusetzen, worauf die vorhergegangene Unterscheidung vorbereitet und die übrigen Angaben der Schrift hin- weisen. Doch wir gehen zu unserer Johannesstelle zurück. In den vorerwähnten Wor- ten derselben erklärt der auferstandene Herr, der nun schon aus der Entäusserung der göttlichen Herrlichkeit ¹) herausgetreten ist, wie der Vater aus erbarmender Liebe den Sohn in die Welt gesandt habe,(Joh. 3, 16 u. 17 b Ʒ0 6 26 ½οςᷣ d e), also sende auch er die Apostel an die Welt ²). Der heiligen Liebe des Vaters, in der er den Sohn sendet entspricht zunächst die heilige Liebe des Sohnes, in der er sich senden lässt und dabingeben zur Erlösung der vom Nater geliebten Welt. Als er aber die Er- lösung vollbracht und eine neue Welt, ein neues Leben voll himmlischer Kräfte mitten in dem unheiligen Leben dieser Welt ans Licht gebracht hat, da entspricht der Liebe des Vaters, in der er zur Erhaltung und Verherrlichung des αρμοσς den grossen&νποσνταον⁷ gesandt hat ³), die Liebe des Sohnes, in der er der Apostel des Vaters zur Erhaltung und Verbreitung dieses neuen Lebens seine Apostel sendet, damit sieleben, lehren, thun und leiden sollen, wie Er in dieser Welt. Gleichwie der Sohn nicht gekommen ist, Seelen zu verderben, sondern zu erhalten(Luc. 9, 56), so sollen auch die Apostel das Netz des Himmelreichs auswerfen, um Menschenseelen zu fangen fürs ewige Le- ben.Wie der Vater, so ist in gleicher Vollmacht der Sohn ein Sendender.) Wie

1) Phil. 2, 7: 5 9†Ov 2 ¼⁸ενοσε L05&ν Jo52o, 121SG.

²) Wenn der Herr im hohenpriesterlichen Gebete Joh. 17, 18 von dieser Sendung der Jünger als von einer schon geschehenen redet: 231⁶ 00.7 αονοςσα εες ‿0 16ov, so ist immerhin, wenn in

dem&ναοσσεα die den Jüngern gegenüber geschehene Erklärung mit verstanden werden soll,das 20, 21 gesprochene Wort vorausgenommen(Stier), wozu das v. 11. gesprochene Wort stimmt, wohl aber kann auch Alles, was der Hlerr bis dahin an den Jüngern gethan hat, als eine Ausrüstung derselben zu Abostein, als ein Bereiten derselben zum Zweek des ds Nety, mit Rücksicht auf die vorläufige Sendung den Typus der definitiven Sendung, ferner mit Rücksicht auf die inzwi- schen geschehene Emnsetsung des Abendmahls mit seinem Auftrag 000 Tolstre, endlich mit Rück- sicht auf die letzten Reden, ein fortwährendes Aτοσε Nety genannt und von der Höôhe des hohen-

0 priesterlichen Gebets zum grossen Theil als etwas in der Vergangenheit Geschehenes bezeichnet

werden, um so mehr, als jetzt der bisherige Verkehr mit den Jüngern abschloss.

3) Uebr. 3, 1 wird der Herr selbst ³πρρατς genannt.

4) Stier: Reden des Hlerrn VI, p. 747, Der feine Unterschied, welchen Rengel im Gnomon zu der stelle zwischen dro6e- und xe 2» macht, wird schom durch Joh 17, 18 viderleg, wo Aσ᷑ꝙ&νꝗꝓQε vom Vater und vom Sohne steht. 3 2il