Aufsatz 
Die Metapher in den Dramen Victor Hugos : (Bis 1830) : 1. Teil
Entstehung
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erblichen. Wie ihnen, so wird es auch Cromwell und der ganzen sündigen Welt gehen, die zu einem Sodome und Gomorrhe, einem Babylone geworden ist, in dem aufser dem Babylonien auch der paien, der varien hausen und Cromwells Freunde geworden sind. Der Schmuck am Anzuge Rochesters erregt besonders seinen Zorn:

Ces bijoux, ces anneaux, consacrés à* Wishnou,

De l'idole Nabo sont autant rd'amulettes.

In biblischen Metaphern schwelgt Carr geradezu. Aufser den schon angeführten ver- wendet er noch*manne, chemin ktroit, sceptre de fer,*verge d'airain,*hysope und sehr häufig Israël und Sion. Sogar Bilder, die in anderem Munde ganz konventionell klingen, bekommen bei ihm einen veränderten, ernsteren Anstrich.

Die oft gebrauchten Metaphern feu und trésor verwendet auch Carr, aber in folgender Weise:... par le feu du péché Mon front était ftri.Au lieu des purs trésors d'un cœur chaste et serein Jl me montre une plaie. Ahnlich geschieht es bei flambeau.

Für diesen eigentümlichen Charakter ist es ganz bezeichnend, daſs er gern altertümliche und an orientalische Verhältnisse erinnernde Metaphern verwendet, so z. B. haliste, rcarquois, holocauste,*satrape und eunuque. Schlieſslich mögen als Beispiel für seine eigenartige Aus- drucksweise noch angeführt werden die Worte:... six cents éléphants... mouvantes forteresses, déchainant leurs pas lourds, Sur leurs dos monstrueux faisaient bondir des tours.

cf. dazu: cendre, étoilé, antre,»plaine, inonder, bronze, poudre, dorer, crinière,*mugir, enivrer, ivre, fouler, briser, purifier, souillure, rêve, miel, voiler, dévoiler, pilier,»*tour,*virginal, convive, poids, racheter, enchainer, lier, délier, rforger, troupeau, frein, borne,»limite, vestige, trace, piège, chasser,club, joug, combat, transfuge, équilibre, ange, victime, Moloch, Egyptien, sabbat, radorateur, temple, psaume, David,*Absalom, Tyr, encens, enfer, soracle, idole, mage,*grimoire, fasciner, colosse, entraves, vemprisonner.

Ein Geistesverwandter Carrs ist der Gerber Barebone. Auch er hafst das Königtum und den Thron. Für Cromwells bevorstehende Krönung ist ihm die Arbeit übertragen worden, den Thron zu errichten und prächtig auszustatten. So steht er vor diesem im Zwiespalt mit sich selbst und sagt, sein Werk anredend:

Rien ne manque à ce trône abominable au monde, A ce hideux théätre, à cet autel immonde.

Er verabscheut den Thron, aber er bewundert ihn zugleich, denn er hat ihn ja aufge- baut und geschmückt. So klingt es denn ganz komisch, wenn er sagtCromwell de ce clinquant veut s'entourer encor! und dann gleich darauf fortfährt:Quand je dis ce clinquant, c'est bien de très bon or. Auch er hat zuerst zu den Bewunderern des Protektors gehört, was sich in folgenden Metaphern zeigt:Jl était, Israél,*oreiller de ta couche...Il portait de uda L'invulnérable armure. Aber Cromwell hat sich leider geändert, und bedauernd wirft Barebone die Frage auf:... pourquoi Dieu fait il, dans ces jours de misere, Du lion de Jacob un vil bouc émissaire? Für sein Verhalten soll der Abtrünnige geopfert werden wie ein Sühnbock, denn er verdient jetzt Namen wie fils du blaspheme, Antéchrist, Nemrod, fauæ Zorobabel, Moloch visible, Trien und*Jébaséen.

Neben diesen biblischen Metaphern finden sich bei Barebone noch viele andere aus dem- selben Gebiete: Sion, Isradl, Egypte,*Chaldée, Hérode, Amorrhéen, Philistin, enfants d' Edom, clou de Sisdra,*Saducéen u. a. m.

Spaſshaft wirkt Barebones Eigennutz. Wenn dieser rege wird, so fällt der strenge Puritaner ganz aus seiner in der Regel so salbungsvollen Redeweise und verwendet für die Rundköpfe, die doch sonst seine Freunde sind, die wenig schmeichelhaften Metaphern engeance,