Aufsatz 
Die Metapher in den Dramen Victor Hugos : (Bis 1830) : 1. Teil
Entstehung
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Recht charakteristisch ist es, daßs Carr den Kronprätendenten als eine schmarotzende

Mistel bezeichnet, die endlich von der alten, englischen Eiche losgelöst wurde: ... un Hérode, un royal débauché, *Gui parasite, enfin du vieux chene arraché.

Dieses von Carr so geliebte England leidet nun schwer unter dem Treiben der Royalisten. Für sie findet er einige Metaphern aus dem Tierreiche: loups, aspic, serpents ailés, épervier, vautour und engeance. Jeder von ihnen ist histrion und impur, seine Berührung soaille, von dem Gift ihres Mundes ist seine Seele Hetrie. Mit Vorliebe verwendet er gegen die Kavaliere das Rüstzeug der biblischen Metaphern: fls de Zerviah, venfant d' Hérodliade, Philistin, madianite, prétre de Bel, satan, denen sich démon, vsphinæ, basilic, dragon, venin anreihen. Die Royalisten sind rampires d'Isracl, ihr Sammelplatz ein Ninire. Ihre Reden sind für Carr entsetzlich: ... Comment de sang-froid entendre à mes côtés Deborder le korrent des impudicites! ruft er, und weiterhin:

Faim et soif! c'est leur hymne éternel. Ils sont ensevelis dans l'appétit charnel.

Mit scharfem Blick erkennt er die Falschheit des Willis:

Jl fut vil chez Stuart, il est vil chez Cromwell! Comme Miphiboseth il*boite des deux Jjambes.

Aber auch Cromwell giebt ihm Veranlassung zu schweren Klagen. Er ist in den Augen Carrs ein Abtrünniger, der seine vom Volk ihm übertragene Macht miſsbraucht, um eben dieses Volk zu knechten. Daher nennt ihn der bibelfeste Puritaner Nemrod, Nabuchodonosor, Baal und Léviathan. Aus einem*Jalas Machabée ist er*lIschariot Judas geworden,le fleau qui bat le blé dans l'aire. Ferner nennt ihn Carr effréné undrinstrument de colere. Cromwell ist zwar mächtig geworden:Tu tiens comme une proie un monde dans ta serre, aber zu- gleich hochmütig, der alten Freunde vergessend:Un vieux républicain fait tache en ton cortege. Carr wirft ihm Heuchelei vor:»Railler en torturant!*farder la tyrannie! Auch spricht er von Cromwells masque, die er ihm herunterreiſsen will, und nennt ihn einenNemrod qui prend des airs de Job. Die Auhänger des Protektors nennt er meute, das unglückliche englische Volk

»... ce peuple anglais, sanglant, plein de miseres, Sur le*fumier de Job étalant ses ulceres.

Besonders gern klagt er über die Veränderung in Cromwells Wesen und verwendet dabei wieder biblische Bilder:

Olivier repousse les saints, se livrant sans limite Au peuple amalccite, rammonite, édomite. Olivier adore*Dagon,*Astaroth,* Elimi etc.

Bei solchen Verhältnissen muſs es nach Carrs Ansicht schlimm unter der Menschheit und im Lande aussehen, und seinen Schmerz darüber bekundet er in den Worten:

* Pin foudroyé, j'étale au fond du précipice De mon front abattu l'auguste cicatrice.

Seine Füſsemarchent sur des rcharbons d'enfer, seine Knochen sindbruleésvous dessechezæ mes os jusque dans leur moöëlle. So ist es denn erklärlich, wenn er ganz biblisch weiterhin sagt:J'ai pendu ma rharpe à la branche des saules. Er hält es für seine Pflicht, Cromwell auf seine Fehler und die Vergänglichkeit des Irdischen aufmerksam zu machen.Tu n'es qu'un rer, sagt er zu ihm und erinnert ihn dann an die stolzen orien- talischen Könige,ces soleils du monde oriental. Gott hauchte sie an, und diese astres d'or