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liegenden Gebieten der Jagd, des Spiels und des Kriegs entnimmt. Von solchen flnden sich neben piege auch das bei Hugo sonst nur noch einmal vorkommende rseau-
„Dans un vaste réseau Cromwell est enfermé.
Il n'échappera pas.“.
Der Anschlag gegen den Thronräuber wird, so hofft er, glücken:„la partie est belle et nous jetons les dés“. Daneben verwendet er metaphorisch*tenir gros jeu. Auſser bekannteren Bildern aus dem Gebiete des Kriegs zieht er die selteneren inrestir und transfuge heran.—
Auf die Dichter ist er schlecht zu sprechen. Daſs Davenant von Karl II. als vertrauter Bote aus Köln gesandt wird, miſsfällt ihm sehr.„Davenant! un poète, un cuistre, un saltim- banque!“ ruft er aus. Auch tadelt er Rochester, weil dieser ein Madrigal geschrieben hat: „Un Wilmot de rimeur prendre le personnage!“
Sein gröſster Haſs gilt natürlich den Rundköpfen. Carr ist für ihn„un vieil oiseqau de proie“, Cromwell ein tigre, nicht etwa„lion“, sein Thron un billot. Von Ehrfurcht dagegen ist er erfüllt für den martyr Karl I., für den Whitehall zum*Calwaire geworden ist.
cf. dazu: vreparaitre sur l'eau, vent, hobereau, sanglant, ternir, souiller, voiler, fardeau, vemprunt, chemin, mascarade, écraser, butin, colosse, écarteler.
Die meisten der übrigen Kavaliere treten nicht sehr hervor, aber in ihren kurzen Rollen lassen sie auch in den Metaphern ihre Verachtung für Cromwell und die Puritaner erkennen, wobei sie nicht wählerisch in ihren Ausdrücken sind. Für Sedley ist der Protektor un voleur, für Drogheda d'animal empaillé, für Clifford ein Satan. Roseberry witzelt über die Rundköpfe, die corbeaur-
„Ils ont l'habitude risible D'tentortiller leur nom d'un verset de la Bible.“
Der gelehrte Dr. Jenkins, der es mit den Royalisten hält, ist gewählter in seiner Sprache, als die eben erwähnten Kavaliere. Für ihn ist zwar Cromwell auch ein renard, aber er will ihn doch nicht ins Jenseits schicken„tout souillé de peché“. Zu seiner Stellung als Richter paſst es, wenn er dem Protektor, der die Verschwörer entdeckt hat und mit dem Tode bestrafen will, drohend zuruft:
„Nous irons au gibet d'un despote irrité, Mais vous au rpilori de la posterité.“
cf. dazu: édifice, fécond, lutte, mettre en équilibre.
Eine groſse Rolle im Stück spielt Rochester,„ein liederlicher Kavalier, der seine abgeschmackten Ansichten über lyrische Poesie aufs breiteste vorträgt“. ¹) Er schwärmt für Francis, schmuggelt sich als salbungsvoller Geistlicher Obededom in Cromwells Familie ein, wird entdeckt und muſs, um sich zu retten, die alte Guggligoy heiraten. So erscheint er zunächst als höfisch-galanter Liebhaber und gebraucht eine ganze Reihe wohlbekannter kon- ventioneller Metaphern: flamme, feu, bruler, allumer, embraser, flambeau, teindre, plaie, blesser, vickime, divine, ange, esclave, die sämtlich herangezogen werden, um seine Leidenschaft für Francis auszudrücken. Selbst in ernsten Momenten bleibt Rochester oft kavaliermäſsig kon- ventionell und gebraucht dann lair, foudre, orage, ourdir un complot u. a. m. Den Gegenstand seiner Liebe nennt er*Bouton-de-Rose, lis, déité, sirene,*syphide, ngmphe, fée und reine. Ge- sucht klingt die bewundernde Anrede„ma divine*Mandane.“ Von den Augen der schönen Francis sagt er:
¹) ef. Schmidt a. a. O. pag. 350.


