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Holzes große Strecken des Waldes gelichtet waren, dachte die Gemeinde daran, dieſe in Ackerland zu verwandeln und Höfe zu errichten.“) So er⸗ hielten 1671 Dietrich Schröder und Peter Wirtz Land auf der Emſer „Schlecht“ zugewieſen. Das Holz zur Errichtung der Gebäude durften ſie dem Stadtwalde entnehmen. Drei Jahre waren ſie ſrei von der Pacht, dann mußten ſie jährlich 4 Malter Korn entrichten. So entſtand 1673 der Welſche Hof, 1687 Kirſchheimersborn uſw. In einem Bericht des Pfarrers Limpert vom Jahre 1695 leſen wir, daß vor etlichen 30 Jahren als erſter der Hof Durſtheck, dann vor etlichen 20 Jahren der Dietrichs- und der Welſche Hof erbaut worden ſei. Die neu ge⸗ ſchaffenen Bauerngüter ernährten ihren Mann. Bereits 1688 wurde den Hofleuten eine Maximalzahl für ihr Vieh vorgeſchrieben. Dietrich Schröder durfte nicht mehr als: 6 Ochſen, 5 Milchkühe und 4 Rinder halten. In einem Schriftſtück vom Jahre 1693 leſen wir dann, daß auf den neu erbauten Höfen etwa 20 Bauern ſaßen. Ehe wir von den Neubauten auf der Höhe Abſchied nehmen, wollen wir noch einer Ein⸗ richtung Erwähnung thnn, an die heute nur der Diſtriktname erinnert, und deſſen einſtige Bedeutung man ſchon 1653 nicht mehr genau kannte, es iſt das ſogenannte Gebück. In dieſem Jahre dachte man an die Ausbeſſerung desſelben, und der damalige Amtmann berichtete darüber nach Mainz: Das Gebück liegt eine Stunde von hier auf der Höhe an der Landſtraße nach Diez und Katzenelnbogen und diente, wie man glaubt, zur Verſicherung des diesſeitigen Reviers, damit nicht nächtlicher Weil jemand zu Roß oder mit Gefährt durchkommen könne. Durch dasſelbe gehet die hohe Landſtraße, und iſt der Weg mit einem doppelten Schlag und ſtarken Riegeln geſchloſſen geweſen, wie an dem noch vorhandenen, verfaulten Gehölz zu ſehen. Auf der linken Seite bis nach der Lahn iſt noch die Anzeig eines Grabens, ſo beiderſeits gleichſam eine Bruſtwehr gehabt, und ebenſo erſtreckte ſich der Graben auf der rechten Seite bis zur Braubacher Gemarkung. Das Gebück ſelbſt iſt noch ſo verwachſen, daß außerhalb etlichen Lücken mit Gefährt oder zu Pferde nicht durch⸗ zukommen... Hierbevor haben die geſchworenen Förſter ſolche Schläge
¹) Zu Anfang des Jahrhunderts ſtand auf dem Berge, nicht weit von der Stadt, ein Hof, der dem Junker von Neuern, ſpäter der Familie von Ingelheim, gehörte. Der Hofmann erhält eine beſondere Vergünſtigung von der Gemeinde, weil er die Bürger beherbergte, die am Abend nicht mehr in die Stadt eingelaſſen werden konnten. Jetzt beſaßen die von Ingelheim nur noch einen Hof anf dem Wintersberg und in Spieß⸗Ems.


