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Frage hat daher von jeher die bedeutendſten Phyſiker beſchäftigt, insbeſondere haben Laplace, Dalton, Poiſſon und Beſſel¹) dieſe Unterſuchungen der eingehendſten Rechnung unterworfen. Ebenſo hat Bauernfeind neuerdings in ſeinen Beobach⸗ tungen zc. dieſem Gegenſtand ſeine beſondere Aufmerkſamkeit zugewandt und die Re⸗ ſultate wegen des Einfluſſes der Temperatur⸗ und Feuchtigkeitsveränderungen auf die Ge⸗ nauigkeit der Höhenformel in dieſer intereſſanten Arbeit niedergelegt. Mit Hinweiſung auf dieſe Berechnungen und Beobachtungen, deren Ausführung uns hier zu weit führen würde, begnügen wir uns, die Correction wegen der Luftfeuchtigkeit durch nachſtehende einfache Betrachtung in unſere Formel einzuführen.
Sei P der Druck, welchen die Summe der elaſtiſchen Kräfte der trocknen Luft und der in ihr enthaltenen Dämpfe ausübt, F der Druck dieſer Dämpfe ſelbſt, ſo iſt der Druck der trocknen Luft= P— F.
Die Dichtigkeit der Miſchung wird alſo folgendermaßden berechnet: b
.. P— F.
Iſt s die Dichtigkeit der trocknen Luft, ſo iſt s—h= s(— F), gleich
der Dichtigkeit der in der Miſchung enthaltenen trocknen Luft bei dem Drucke P.
Nun iſt aber die Dichtigkeit der. Dämpfe bei 00= der Dichtigkeit der Luft; ſetzen
wir daher für die Dichtigkeit der Dämpfe bei 00=. 8 88 ſo wird ſtatt s zu ſetzen ſein:
F 5 F 3 F Cr 49--629 Wird nun F, oder die Spannkraft der Waſſerdünſte bei 00,= 0 00508 Meter und P= 0,76“ geſetzt, ſo verwandelt ſich s in: s(*s:—: 00050s)
0,76"
= s. 0,99749, oder für die mittlere Dich⸗
¹) Ich verweiſe in dieſer Beziehung auf Beſſels eigne Arbeiten, insbeſondere auf die ſchon früher genannte Gradmeſſung in Oſtpreußen, ſowie auf deſſen Abhandlung in Nr. 356 der„Aſtro⸗ nomiſchen Nachrichten von Schumacher“, oder auf Fiſchers Lehrbuch der höheren Geodäſie, in welchem letzteren Buche, im dritten Abſchnitte S. 210 bis 256, die Entwicklung der entſprechenden Formeln ausführlich mitgetheilt iſt. Beſſels Integralgleichung für die Höhe X= h und X.= h',
P., 1 1'() 14 ſcheint nach der Laplace' og.= 1 h r†* 1n erſchein ch der Laplace'ſchen
Aenderung und mit Einführung der Correction, wegen des in der Luft befindlichen Waſſerdam⸗ pfes in der Form:
aT— cT* P 1 HIHI— H 10 log. Pr= E 1— 0,002561——)
vVOP. P') wo a eine Conſtante für die Sättigungsgrade der Luft durch Waſſerdam erner die Con⸗ ſtante a— 0,0279712, Lungsg 9 f pf, f
c= 0,0000625826; k= 0,003648;
336,905 10466,8
864 ð0,4342945 angenommen ſind.
1'*= 9397,74 Toiſ.


