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können, als hier geſchehen iſt, nämlich durch Vergleichung von barometriſch und nivelli⸗ tiſch beſtimmten Höhen.
6) Es iſt ungenau, bei barometriſchen Höhenmeſſungen den Druck des Waſſer⸗ dampfs der atmoſphäriſchen Luft nur nach einem mittleren Werthe in Rechnung zu bringen, und deßhalb vorzuziehen, denſelben mit Pſychrometern an beiden Stationen wirklich zu meſſen und das Mittel beider Beobachtungsreſultate als mittleren Dampf⸗ druck der Luftſchichte in die Barometerformel einzuſetzen.
7) Den neueren Beſtimmungen des Verhältniſſes der Dichtigkeiten von Luft⸗ und Queckſilber, ſowie den Ausdehnungscoefficienten der Luft gemäß, muß die barometriſche Conſtante von 18316 auf 18405 erhöht werden. Eine nothwendige Folge hiervon iſt die Berechnung neuer hypſometriſcher Tafeln.
8) Die Temperatur der Luft nimmt mit deren Höhe gleichmäßig ab, und es lie⸗ fert alſo das arithmetiſche Mittel aus den in zwei Querſchnitten einer lothrechten Luftſäule ſtattfindenden Temperaturen die mittlere Temperatur des zwiſchen dieſen Querſchnitten enthaltenen Stücks der Luftſäule.
Dr. Bender.
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