Zaittlere Stufe.
C. Syntar.
I. Die Konkordanz. Auf dieſem Gebiete macht ſich die Kongruenz des Franzöſ. mit dem Latei⸗ niſchen faſt überall geltend. Auch das Griechiſche und Deutſche zeigen mannigfache analoge Verhältniſſe. Die Konkordanz begreift in ſich
1. Die Uebereinſtimmung des Prädikats mit dem Subjekt, und zwar
a) in Bezug auf die Uebereinſtimmung in der Zahl. Dieſelbe betrifft das Verhältnis des Prädikats zu einem oder mehreren Subſtantiven, die Verſchiedenheit des genus, den pluralis majestatis (Ibimus, ibimus.... comites parati— nous sommes toujours votre bonne amie, mylord), die ſynonym. Verwandtſchaft, die Zuſammenfaſſung ihrer mehrere durch Ausdrücke wie tout, chacun, nul, personne u. ſ. w., das Prinzip der Steigerung(Societas hominum et communitas evertatur necesse est; vergl. son courage, son intrépidité étonne les plus braves. Senatus populusque Romanus intelligit; vergl. un senl mot, un coup d'oeil, un soupir vous trahit. Religio et fides anteponatur amicitiae; vergl. le bien et le mal est entre ses mains); die korrelative Zuſammenfaſſung der Subjekte durch ou, aveec, ni- ni, ou-ou, Pun et P'autre, lun ou P'autre und deren korrel. Negationen; desgl. durch plutôt- que, non seulement- mais, moins-que etc. oder die mehr kopul. comme, ainsique, de méème que, aussi bien que u. ſ. w., denen zufolge, je nach dem Sinn der Ausſchließung oder Zuſammenfaſſung das Prädikat bald im Singular, bald im Plural zu ſtehen haben würde(In hominibus juvandis aut mores spectari aut fortuna solet, vergl.: le bien ou le mal se moissonne, selon qu'on sème ou le mal ou le bien. Erant quibus nec senatus gloriari nec princeps possent, vergl. Ni Por ni la grandeur nous rendent heureux. Sine imperio nec domus ulla, nec civitas, nec gens, nec hominum universum genus stare, nec rerum natura omnis, nec ipse mundus potest, vergl. Ni la crainte ni l'espérance ne les empéchent de me dire ce que je dois faire). Auch die im Latein. bald den Singular, bald den Plural hervor⸗ hebenden Kollektivbegriffe machen ſich hier in gleicher Weiſe geltend, nicht minder auch der Gebrauch des an die Spitze des Satzes tretenden ſtets den Singular des Prädikats erfordernden gramm. Subjekts, im Franz. vermittelt durch unperſ. il, wogegen ce meiſt den Plural verlangt, desgl. die durch c'est zu bewir⸗ kende Hervorhebung der pronominalen 1. und 2. Perſon(wogegen ce sont eux u. ſ. w.).
b) in Bezug auf Uebereinſtimmung in der Perſon. Ganz dem Latein. entſprechend hat im Prädikat die 1. Perſon den Vorrang vor der 2. und 3., ſowie die 2. vor der 3.(Si tu et Tullia valetis, ego et Cicero valemus, vergl. Albert et moi sommes tombés d'accord, abgeſehen von dem die Perſonen häufig zuſammenfaſſenden nous; ſowie auch in beiden Sprachen und im Allgem. vom Deutſchen abweichend das Prädikat des mit qui auf ein perſönliches Fürwort ſich beziehenden Relativſatzes mit dem Pronomen kongruirt(Tu ipse qui illis tam multa concedis, vergl. C'est moi seul qui suis coupable,(wogegen Tu étais le seul qui put me de dommager de l'absence de Ricco).
Werfen wir einen raſchen Blick auf das Griechiſche, ſo finden wir auch in Beſtätigung der Haupt⸗ regel das auf mehrere Subjekte bezogene plurale Prädikat, ſowie in der Stellung des letztern zu verſchie⸗ denen Perſonen des Subjekts den Vortritt der erſten vor der zweiten, der zweiten vor der dritten, falls nicht etwa das Prädikat auf eine einzelne beſonders bezogen werden ſoll. Eororiyet 1⁴ντ νεαανvò‿⁴dοοσιμενς u Kaldνedν α Tuνμααναυο õ(es befehligte die Schiffe Ariſteus u. ſ. w.). Wir finden ferner das auf einen Collektivbegriff ſich bez. Prädikat im Plural: 10*m 19 αωνν lονταα, Tπιαννõιꝓσ AOεαος⁵οο νυαα ⁴t'oαεονεετονσ Cʒ˙ ⸗—σαœάα si(die Mehrheit der Ath. glaubt, Hipp. ſei von Harmod. und
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