39 aTaονανσοqJᴵDdn, vrxvta zeit bysta T 5rod ene.? und wenn Curtius)) schreibt: erigi quo- decim aras ex quadrato saxo, monumentum expeditionis suae, monumenta quoque castrorum jussit extendi, cubiliaque amplioris formae, quam pro corporum habitu, relinqui, ut speciem omnium au- geret, posteritati fallax miraculum praeparans.? und wenn Plutarch), Strabo³) und Diodor von Sicilien³) Aehnliches, ja Unglaubliches berichten? Ist diese eine, schwerlich ganz zu verwerfende Thatsache nicht geartet, den ganzen Mann zu charakterisiren und die Theorie der
Rettung, wie sie Geier vielfach versucht, umzustossen?
B. Weiter, wenn man die Quellenschriftsteller durchblättert, so begegnet man so vielen Opferhandlungen, welche der wundersame König begehen lässt, dass man sich überrascht sieht, bei keiner andern Persönlichkeit des Alterthums eine solche Freigebigkeit gegen die Götter wiederzu- finden. Kein Wunder, wenn man bei Athenäus’) auf die Notiz stösst, dass ein gewisser Jason über die Opfer des Alexander ein Buch geschrieben habe:»Iäa- à* 2„ rpi νοι³ τνν AXe5b 12y 8„ AXeEvοεεia„ονν u. s. w.! Wenn nun aber von vorn herein die Häufung seiner religiösen Handlungen den Betrachter seines Lebens stutzig macht, so steigern auf der andern Seite die nähern Umstände, unter welchen er dieselben vornimmt, noch den Zweifel an der Aufrichtigkeit seiner religiösen Gesinnung. Ertappen wir ihn nun aber gar das eine oder das andere Mal auf Neben- absichten oder auf einer Handlungsweise, welche der frommen Gesinnung widerspricht, und hören wir ausserdem, dass er Ansichten verlauten lässt, die eine Geringschätzung der Volksreligion in sich schliessen, so sehen wir uns genöthigt, seine religiöse Praxis nicht als eine Frucht religiöser Gesinnung anzusehen und desshalb für dieselbe irgend einen andern Beweggrund zu suchen, der denn fast durchweg nicht tief verborgen liegt.
Um von Alexanders Geringschätzung des Volksglaubens zuerst zu sprechen, so liegt uns bei Plutarche) ein Brief vor, den er an seinen Lehrer Aristoteles geschrieben, sowie die Ant- wort, welehe dieser ihm zukommen liess: Sotxs 6' AXS2a„O« 05 HGvo Ty Jde at or, aaνααƷßst, X6Toy, AhAhà zab riy drορ⁵εμ⁴ αυν sα aοrsu 5123a1cv, Ac Oi dνs« idoc draaxa« val dxοεειινι³ιισ mmρηαιωαασασνρεεεvνεε, 00 ¼ 86½2o slc 0AAc, BsraaJstv. Jor Tap sic Aaiav daε0, xal ι⁶mνε οοοοσ, ⁄6To ac de Siniote sgt rore,, Apl*i 20206a, Tpdepet dc re, 5 ⁵οοιαοπσαςα αρ[ενιmσσιεκνυνσα εαινανι,‧ ε vtiερρέν di AACSavòoc Aptaroréhet sd pdrrsey. 05 5 06 à0οαα, 50; oD« A2oalode To AeTee. Tio 7à εοεομεικ sſuεðᷣά ri ähk, an, 120' 00s Sεεν ꝓ1νQμνμ☚☛ 6 ονα, 05 OL Kd Kaoyran 10„01; 81 dE BovkOiun ay ralc tspt rà äptara Su- n*piauς, rals duydasa, daρέεερν 5620. Taörr, ey D ortuia, a5o Taαρν̈¶łῦlmℳꝛm˖svo* Apiztoté«, AxOnOTsa st ruv J.0rey 222Gy, GcC 2zdsdo, at eee. Der Sinn dieser Worte ist klar und bedarf keines Commentars: Schüler und Lehrer schätzten sich glück- lich ob der höhern Einsichten, die dem Volke vorenthalten blieben. Wenn Angesichts dieses Schriftstückes Geier¹) dennoch geltend macht, Aristoteles habe sogar in seinem„Staate“ sich für die Beibehaltung der Volksreligion entschieden ausgesprochen, und daraus den Schluss
¹) Curt. IX, 3, 19. 2²) Plut. Alex. 62. ³) Strabo III, 5. p. 171. 4) Diodor. XVII, 95. ⁵5) Athen. XIV. p. 620 D. 6) Plut. Alex. 7. *) a. a. 0.§. 178. 10


