Aufsatz 
Alexander der Große, der Sohn des Jupiter Ammon / Franz Bluemmer
Entstehung
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bürgtheit verwahrt, von Plutarchl), Diodor²) und Curtius) gegen allen Zweifel aufrecht erhalten wird. Dass die Phantasie der Macedonier und Griechen in Hyrkanien auch den Felsen(und die Höhle) gefunden, an welchem Prometheus angeschmiedet war, wie Arrian¹) dem ungläubigen Eratosthenes nacherzählt, ist eine Thatsache, mit welcher die Schriftsteller Alexander in keine direkte Beziehung setzen. Mit den andern dagegen steht er zweifelsohne in nahem Zusammenhange, ja in so nahem, dass man keine zu kühne Behauptung wagt, wenn man ihm einen grossen persönlichen Einfluss auf seine Lebensbeschreiber in dieser Beziehung zumisst. Hätte er auch weiter nichts bei allen diesen Vorkommnissen gethan als dass er zu den Verbindungen, in welche die Geschichtschreiber seiner Tage dieselben mit den Thaten jener Heroen zu bringen sich erlaubten, schwieg, so hätte er gerade genug gethan, um den sich an seine Person knüpfenden Nimbus zu mehren und zu befestigen. Aber wie aus dem Vorausgehenden ersichtbar, that er mehr. Wenn nichts desto weniger, um seinen Helden von dem Vorwurfe zu retten, er habe auf seine Geschichtschreiber einen ungünstigen Einfluss geübt, Geier) behauptet, es sei ein ganz unbegründetes Vorurtheil, dass sich Alexander beim Beginne seines Perserzuges etwa in ähnlicher Weise, wie Xerxes bei der Schlacht von Salamis mit einer Menge von Leuten umringt habe, welche zur Aufzeichnung seiner Thaten befohlen waren, und denen man daher eine unverdiente Ehre erweisen würde, wenn man sie Geschichtschreiber nen- nen wollte, so wird doch kein Mensch im Ernste behaupten, die drei Geschichtschreiber vom Fach, namlich Anaximenes, Glitarchus und Callisthenes hätten während ihres langen Auf- enthaltes bei Alexander auf eigene Kosten gelebt, oder als unabhängige Männer und nicht als Hofhistoriographen da gestanden. Wenn Geier weiter anführt, wie der wahrheitsliebende Kriegs- herr den Aristobulus wegen einer historischen Abgeschmacktheit in seinem Werke über ihn persönlich in die Schranken gewiesen), und wenn er ferner hervorhebt, wie Onesicritus von seinem Herrn einen warnenden Fingerzeig in Betreff der über ihn geschriebenen Denkwürdig- keiten erhalten*), so beweist dieses gerade, dass der Held sich ganz speziell um die Aufzeich- nung seiner Historiographen kümmerte, dass es demnach in seiner Hand lag, alle Irrthümer zu rektifiziren, dass er aber nur grosse Abgeschmacktheiten, wie die bei Aristobul gerügten in die Schranken wies. Gibt doch Geier selbst zu*), es unterliege keinem Zweifel, dass Ale- xander Entstellungen der Wahrheit und Beziehungen seiner Thaten auf religiöse Beweggründe gar nicht ungern gesehen; sollte dieser in Bezug auf religiöse Dinge ein anderes Gewissen ge- habt haben als in Bezug auf profane? Jedermann wird das Gegentheil erwarten. Ferner werden solche religiöse Munkeleien nicht auch geschichtlich? Was soll man aber dazu sagen, wenn man bei Arrian) liest: Eẽda(am westlichen Ufer des Hyphasis, von wo A. seine Rückkehr angetreten) XG karà rässuc diy rartdy 50dsza SODF Araανν⁴α‿ςμειφν μροπο⁴:νε, 5 o Bty zatko 0d« usTiooo« ö00«5, 8590% d Bsicoac Er ard oDc, Iaptaripta ro*r dsoc rot« 2 ro60⸗

¹) Plut. Alex. 67.

2) Diodor. XVII, 106.

3) Curt. VI, 28, 1 ff.

4) Arr. V, 3, 1 ff. vgl. Curt. VII, 14, 22; Arr. Ind. 5; Diod. XVII;, 83. ) a. a. O. S. 90 ff.-

6) Nach Lucian, quo modo hist. conser.§ 12.

) Nach dems. a. a. O.§ 40.

8) Geier a. a. O. S. 195.

9) Arr. V, 29, 1.