Aufsatz 
Alexander der Große, der Sohn des Jupiter Ammon / Franz Bluemmer
Entstehung
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xandri getreu unterstüzt, indem es erzählt¹): Denique duos covos draconesve praevios ivissé ajunt amici fabularum, donicum locum sacri appulit ire, sane secretum deo et ad mira quaeque creden- dum. Diese Gründe werden hinreichen sowohl Arrians und der andern Quellenschriftsteller, als auch neuerer Geschichtschreiber Uebertreibungen bei Beschreibung der Schwierigkeiten, welche der wallfahrende Alexander zu überwinden hatte, zu dämpfen Von neuern Geschichtschreibern zeichnet sich in dieser Beziehung besonders Hertzberg aus).

Auch in Betreff eines andern Punktes möchte es einer Berichtigung bedürfen. Hertz- berg ³) lässt nämlich Alexander den Marsch nach dem Ammonium unternehmenmit dem kleinen Heere, das ihn nach dem Mittelmeere begleitet Leider macht kein einziger Berichterstatter in dieser Hinsicht eine Angabe Nur Curtius sagt): Ergo cum his, quos ducere secum statuerat, secundo amne descendit ad Mareotim paludem. Dieser allgemeinen Phrase kommt Arrian zu Hilfe durch folgende Nachrichtꝰ): εέ+ριοσ ντπαƷ᷑τσαενπα ẽWꝛpca du worahdy c r aaee oe s 5aorAc Sn Tv veGy Aey zal rod« roSérac zal robe Arpiavac zal riy irey rIy Saauννν νν Iy TG Sraiey. àX300 e e Ko zal zata i Tiuv i Mapia, suνεοοασασπ εασοαπενειι ποο dv AX2Ed:A nne nierah, AX=2dyO SOos. Da Alexander von hier aus den Zug ange- treten, so bildete wohl nur der grössere Theil der hier specificirten Streitkräfte seine Begleitung. Jedenfalls hat er einen Theil derselben als Besatzung bei der alsbald in Angriff genommenen) Grundlegung der Stadt Alexandrien zurückgelassen, und bezüglich der Theilnahme sämmtlicher Berittener an der Expedition lassen sich auch manche Zweifel erheben. Fast sämmtliche neuere Geschichtschreiber drücken sich desshalb über diesen Punkt mit Vorsicht aus. Parthey scheint diese Zweifel besonders ins Auge gefasst zu haben, da er sich darüber also auslässt?):Es wird nicht berichtet, wie viel Soldaten ihn auf dieser abenteuerlichen Reise begleiteten. Sehr be- deutend kann die Anzahl nicht gewesen sein, da er bei dem Aufbruche von Memphis nur die Hypaspisten, die Bogenschützen, die Agrianer und ein Fähnlein königlicher Reiter mit sich ge- nommen hatte Von der geringen Stärke der Ammonier und ihren friedlichen Gesinnungen hatte man ohne Zweifel hinreichende Kunde eingezogen.

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C. So wir nun den fragenden König durch Betrachtung des von ihm zurückgelegten Weges und durch die Musterung seiner Gefährten im Geiste nach dem Ziele seiner Wünsche be- gleitet, sind wir begierig von unserm Gewährsmann zu erfahren, in welcher Weise der geheimnissvolle Gott dem Willen desselben willfahrte. Aber wie sind wir überrascht, bei ihm weiter Nichts als die dürren Worte zu finden(Cap. 4.§. 5): 2?25de AXLxv09O; 6 ds 76550» 30a5uaas va 6 d2 ¶⁴ ααηατο zal àroοαςα οσαπ³ αοτι μμν dμοσ J, 6 EeTsy, dvécsnss En Aiirroo.! Wir wissen nach Durch- lesung derselben soviel wie Nichts und sind geneigt, unserm getreuen Führer zu zürnen, weil wir, wenn wir unsere Wissbegierde befriedigen wollen, uns genöthigt sehen, zu den andern Quel- lenschriftstellern unsere Zuflucht zu nehmen. Diese haben ins Einzelne gehende Nachrichten über die Vorgänge sowohl in dem Vorhofe als in dem Allerheiligsten des Oasentempels. Da lesen

¹) Itinerar. Alex. L..

2) Hertzberg. Die Asiatischen Feldzüge Alexanders des Grossen. 2. Bd. S. 280 ff. 3) Hertzberg a. a. O. S. 281.

4) Curt. IV, 30, 9.

5) Arr. III, 1, 4.

6) Arr. III, 1, 5.

) Parthey a. a. O. S. 165.