Aufsatz 
Alexander der Große, der Sohn des Jupiter Ammon / Franz Bluemmer
Entstehung
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die richtige Gränze zurückweisen. Die anderen Quellen tragen übrigens diesen Beistand der Gottheit noch stärker auf. Callisthenes bei Strabo erzählt: ppijoavta 5 ν Ilaparrouioo zai vνꝙ Ʒιmμεεε⁶νυνσν εεααανσα, πμανεμι ind ro 2Oorod een JevOvev ö zat 500% Odναν π⁴ηνμμμ μmↄzZQͥ02i6v. Plutarch nach derselben Quelle und mit dem Zusatze bei Anführung der Raben: ral« ꝓowalc dvαeνανινμνιμνο tobe Mareεμνοοσσ meνυυαι zαε ⁴eεοωννυe sice Uvoc zahiaraoa ie opsiac. Diodor: ào¹o? he 05 1a9ser6ne in e e e äoe i 2471061E0,- 5505 SosiTsa 1i Saaker di, oaxs« ds2o, AACoyTse Tißoy he en re 1s ρεροοσσένσςα ετασο τμ̈ροοπmπσηmαάνάμιέιοσνοõwMurtius¹): Ad hoc sol omnia incenderat, siccaque et adusa erunt ora: quum repente, sive illud deorum munus, sive casus fuit, obductae coelo nubes condi- dere solem, ingens aestu fatigatis, etiamsi aqua deficeret, auxilium. Auch in Bezug auf die Ra- ben ist seine Sprache sehr bedeutungsvoll ²): jamque haud procul oraculi sede aberant, quum com- plures cervi agmini occurrunt, modico volatu prima signa antecedentes, et modo humi residebant. quum lentius agmen incederet, modo se pennis levabant, antecedentium, iterque monstrantium ritu 3).

Um alle diese Lucubrationen auf den Thatbestand zurückzuführen werden wir gut thun, ihnen die Meinung des gelehrten Ste. Croix entgegenzuhalten): Sans doute Alexandre avait déjaà fait ses recherches avant de partir sur la qualité de cette contrée. Sans cela il n'aurait pas osé faire tel risque. Parthey) spricht sich noch bestimmter aus:da die Natur jener Landschaften sich seit dem Alterthum gewiss nicht verändert hat, so kannten auch die alten Karawanenführer ebenso gut wie die neuen jeden Brunnen und jeden Teich, die in nicht geringer Zahl über diesen Theil der nordafrikanischen Wüste wie die Knotenpunkte eines weitmaschigen Netzes ausgestreut sind. Die Schwierigkeit bestand nur darin, den Zug so zu leiten, dass auch für eine grössere Menschenmenge kein Wassermangel eintrat. Alexanders erprobte Umsicht wird es an den noth- wendigen Vorkehrungen nicht haben fehlen lassen. Dabei ist zu beachten, dass der Zug allem Anscheine nach in den Anfang des Winters es war das Jahr 332 v. Chr. vor die eigent- liche Regenzeit) fiel, wo der Himmel sich bereits zu trüben und hie und da einen Regen zu bringen beginnt. Raben und andere Vögel zeigen sich, wie nceuere Reisende bestätigen, in der Nähe von Oasen natürlich auch heute noch*). Auch ward der Marsch in freundlicher Absicht unternommen, und der Unternehmer desselben konnte von Seiten der von ihm entzückten Aegypter aller Unter- stützung gewürtig sein. Endlich mochte der Verkehr zwischen dem Ammonium und Aegypten viel lebhafter gewesen sein, als uns bekannt. Wenn nun aber Parthey) dergleichen Darstellungen den phantasiereichen Hellenen zu gute gehalten haben will, so darf man dabei das verwerfende Urtheil des wahrheitsliebenden Strabo nicht übersehen, der diese Phantasiegebilde auf ihre richtige Quelle zurückführt): JO- Toro, OAAxενενις αε εομνμνν, worin ihn das Itinerarium Ale-

¹) Curt. IV, 30, 13.

2) Curt. IV, 30, 15.

3) Vgl. Eustath. ad Dion. Per. 212.

4) Ste. Croix: Examen critique des anciens historiens d'Alexandre le grand, II. édition. Paris 1804.

5) a. a. O. S. 165.

6) Vergl. Mützell zu Curt. a. a. O.; ferner Arr. III, 6, 1 u. Appian de bell. civ. 2, 149, dessen Angabe: opx zaxros sich mit der Mützells vereinigen lässt.

7) S. Mützell zu Curt, a. a. O.

8) Parthey a. a. O. S. 165.

39) Strabo VII. p. 813.