Atheue heißt àorärgn 231), die Tochter des ſtarken oder gewaltigen Vaters,„die
Donnergottstochter“(Mi.),„in der Kraft des Ferwalüden Vaters“[!?](Mo.),„des gewaltigen Vaters Tochter“
6St),„die Tochter des ſchrecklichen Vaters“(V.),„des gewaltigen Vaters Erzeugte“(Wic.), Jl. 5, 747. 8, 391. Od. 1, 101.
Ares nennt ſcheltend die in Rede ſtehende Göttin xars' aονmον ²³²)(vgl. z009 007.OS?v, JI. 5, 875), die verderbliche Tochter(des Zeus),„die Unholdin“(B., poet. Werke, III. Bd. S. 131),„das
vernichtungsſüchtige Kind“(Mi.),„die Verwünſchte“(Mo. u. Wie.),„die Verderbliche“(St.),„die verder⸗ bende Tochter“(V.), Jl. 5, 880.
Ila.As ²33) ADr*p, Pallas Athene, Jl. 1, 400. 4, 78. 541. 5, 1. 61. 121. 256. 840. 6, 311. 10, 245 295. 18, 217. 311. 516. 20, 33. 146. 314. 21, 200. 408. 22, 270. 276. 23, 471. Od. 1, 125. 252. 321. 2, 405. 3, 29. 222. 385. 4, 289. 6, 233. 328. 4, 37. 8, 7. 11, 547(in einem ver⸗ dächtigen Verſe). 15, 1. 19, 33. 20, 345. 23, 160. 24, 520.
IIade ASrny, Jl. 5, 510. IIaAac Adr„, Jl. 10, 275. 11, 438. 15, 614. Od. 4, 8§28. 13, 190. 16, 298.
IIaXds Adnaεn», Jl. 1, 200.
IlasXu Advain, z0b, dc, Pallas Athene, die Tochter des Zeus, O4d. 13, 10,
Ila⸗d Avalnv, z06 ds, Pallas Athene, die Tochter des Zeus, Od. 13, 30
Ila.Aꝓr Ad-vain, zo Alds anegoho, Pallas Athene, die Tochter des ägisha 19 u⸗ den Zeus,„Pallas Athene, die Tochter des ägistragenden Zeus“,„Pallas Athene, des Aegiserſchütterers Tochter“(V.),„Pallas Athene, die Tochter des Aegisſchwingers Kronion“,„Pallas Athene, des Aegis⸗ ſchwingers Erzeugte“(Wie.), Od. 13, 252. 371. 24, 547.
Ia.' A-aiν ν, 205 Alds nkoho, zu Pallas Athene, der Tochter des ägishalten⸗ den Zeus,„zur Pallas Athene, der Tochter des ägistragenden Zeus“(Mi.),„zu Pallas Athene, des Aegiserſchütterers Tochter“(V.),„zu Pallas Athene, des Aegisſchwingers Erzeugten“(Wie.), Od. 3, 42.
07.560bXO« 231) Adi„h, die planreiche(klugheitsvolle) Athene,„die weisheitsvolle Athene“(B.),„die ratſchlagreiche Athene“(Mi.),„Athänä, die Göttin des Raths“(St.),„die rathende Göttin Athene“(V.),„die Beratherin Pallas Athene“(Wie,, Jl. 5, 260. Od. 16, 282.
rot ADTdiν, 2inrok, Na dsay, Jl. 6, 305. Sieh unten„Athene wird angeredel“.
A*ꝓςᷣ dd, 2n0n TgeroTveta 235)(minder gut Tprrorévsta geſchrieben), des Zeus Tochter, die ruhmreiche Waſſergeborene,„die Tochter Zeus, die prangende Tritogeneia“(B.),„die Tochter des Zeus, die ruhmvoll ſtgeprieſene Tritonentſproſſene“(Mi.),„Zeus Tochter, die gefeierte Tritogeneia“ (NMo.),„Kronions Tochter, Pallas Tritogeneia“(St.],„Zeus Tochter, die herrliche Tritogeneia“,„Zeus Tochker, die Beuterin(?) Tritogencia“(V.),„Zeus Tochter, die prieſen ie Tritogeneia“,„die Geborne des Zeus, die erhabene Tritogeneia“(Wie.), Jl. 4, 515. Od. 3, 378. Sieh auch„Athene wird angered det“. 21¹) Vgl. Nnegelsbach, Homer. Theol. S. 100, Preller, griech. Mythol. I. Bd. S. 127, und Welcker, Götterl. I. Bd. S. 301. Die Benennung 659 0arp hat Homer keiner anderen Tochter des Zeus beigelegt. 2*) Das Adjectiv d4Xo hat cauſative Bedeutung. Sieh Doederlein, Homer. Gloſſ. 409. Welcker, Götterl. S. 301, deutet α0 diA.Ov ſonderbar als ein heimliches Kind. ²—3) Der gewichtvolle Beiname IHalXäs ſtammt von Ka⁵μα᷑ςιν, a) Naty, ſchwingen, und bedeutet die Schwingerin, scil. der Lanze oder des Speers. Sieh Doederlein, Homer. Gloſſ. 2351 und 2371, Preller, griech. Mythol. I. Bd. S. 125, und Welcker, Götterl. S. 316. Unhaltbar iſt die Ableitung von nd*Aas in der Bedeutung Mädchen, Jungfrau.„Nach Homer“, bemerkt Welcker a. a. O.,„wird das Beiwort IIalld«, ſo bedeutend war es, überhaupt von der Göttin ſtatt Namens gebraucht von Pindar u. A.“; aber in den Homeriſchen Gedichten begegnet uns nirgends das einfache IIallł. 2²³¹) Vgl. Welcker, Götterl. S. 315. 235) Die Etymologie des Wortes rorrorsveta iſt ſtreitig. Ich für meinen Theil adoptire die Ableitung von r0, Waſſer, und erkläre den fraglichen Namen durch Waſſergeborene. Dieſe Ableitung haben Preller, griech. Mythol. I. Bd. S. 126, Schwenck, Mythologie der Griechen S. 57 f., und Weleker, Sötterl. S. 311 f. zu rechtfertigen geſucht⸗ Vgl. auch Nitzseh, erklärende Anmerkungen zu Homer's Odyſſee III. Geſ. V. 378. Einige alten Grammatiker, denen Her- mann, Duentzer u. A. beiſtimmen, haben das in Rede ſtehende Wort auf rplros und Tirysdan zurückgeführt und das⸗ ſelbe gedeutet: Drittgeborene; ich kann mich aber dieſer Deutung durchaus nicht anſchließen.


