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Nypsöe(d. h. der Waſſermann, Waſſergeiſt ¹¹), Nereus, Nereus, wol der älteſte oder eigenſte Waſſergott der Nation ¹⁵), der Vater der Nereiden, insbeſondere der ſchönen Meergöttin Thetis,„ein beſonderer Liebling der griechiſchen Sage” 46). Bei Homer heißt er ä*⁴νοςα 1ε5ο ¹⁷), d. i. der „Meergreis, Meeresalte, Seealte“ ¹s).
dord np diolο 15ε οοα, die Tochter des Me Keergreiſes,„die Tochter des alternden Meergottes“ (B.),„die Tochter des meerbewohnenden Greiſes“(nach Doederl. Homer. Gloſſ. 488),„die Tochter des greiſen Meergottes“(Mi.),„des herrſchenden Greiſes im Meer Tochter“,„die Nereus zeugte, der Meer⸗ greis“(Mo.),„die Tochter des alternden Näreus“,„die Tochter des alternden Seegotts“,„die Tochter des alternden Meergotts“(St.),„Nereus Tochter des Greiſes“,„erzeugt vom Freiſ des Meeres“(V.),„die Meergreistochter“(Wie. 2 Jl. 1, 538. 556. 24, 562.
205ar aX⁴ioο 1½ο ναοα, die Töchter des Meergreiſes,„die Töchter des greiſen Meergottes“(Mi.), „die Nymfen, erzeugt vom altenden Meergreis“(V.),„die Töchter des ſilbergelocketen Meergotts“(Wie.), Od. 24, 58.
1490 9' ahoy, den Meergreis(ſo auch St., V. u. Wie.),„den greiſen Meergott“(Mi.),„den Greis im Meergrund“(Mo.),„den Alten, der im Meere wohnt“(Welcker, Götterl. S. 619), Jl. 18, 141.
Nyprſosc, die Nereiden, Nereides, Töchter des Meergreiſes(105.010 1590„oC, Od. 24, 58, ſieh oben s. v. Nypsôc), gewiſſermaßen die Nymphen des Meeres ⁴⁹). Eine ſtattliche Reihe von Nereiden läßt Homer Jl. 18, 38—49 vor unſeren Augen erſcheinen. Wir führen von den dort auf⸗ gezählten Töchtern des Meeresalten ſolgende an:
An(d. i. Meerbewohnerin,„Meergöttin“ 5⁵⁰) SoGms, die farrenäugige ⁵¹) Halie(ſo auch Mi.), „Halia, edel im Blick“(Mo.),„mit großen Augen Haliä“(St.),„Halia, herrſchendes Blickes“(V.), „Halie rollenden Blicks“(Wie.), Jl. 18, 48.
20kRGXAOc 52) AHddeix(d. i. die Sandige, nach Eustath. von εα˙ος, Sand), die haarflechten⸗ geſchmückte Amatheia,„die ſchöngelockte Amatheia“(Mi.),„Amatheia die blonde“(Mo.),„Amatheia die ſchön⸗ gelockte“(St.),„ſchönumlockt Amatheia“(V. und Wie.), Jl. 18, 48.
Araxeth Paxdrenh 53)(nach Schwenck, Mythol. der Griechen S. 288 ſ. v. a. Meeresſpiegel, Meeresſtille), die hochberühmte oder hochgeprieſene Galateia,„die weitgeprieſene Galateia“(Mi.), „Galateia, die geprieſene Göttin“(Mo.,)„Galateia die hochberühmte“(St.),„edeles Ruhms Galateia“ (V.),„die geprieſene Galateia“(Wie.), Jl. 18, 45.
Thetis redet die Nereiden, ihre Schweſtern, an:—
XSrs, 1Maοινννεαι Nnpnièsc, höret, Schweſtern Nereiden,„hört mich, ihr ſchweſterlichen Nereiden“ (Mi.),„hört, ihr Schweſtern, mich an, unſterbliche Töchter des Nereus“(Mo.),„höret mich, Schweſtern, Näräiden“(St.),„höret mich all', o Geſchwiſter, unſterbliche Töchter des Nereus“(V.),„höret, ihr Schwe⸗ ſtern, mich an, ihr Nereus Töchter“(Wie.), Jl. 18, 52.
9is(wol gleichbedeutend mit Tn9bc ⁵⁴), Thetis, Thetis, die ausgezeichnetſte und intereſſanteſte
4¹)„Nereus drückt das Waſſer als das fließende aus, vd, véO, vãοα,»Ss, vrοα. Welecker, Götterl. S. 616. Vgl. auch Schwenck, Mythologie der Griechen S. 286, Preller, griech. Mythol. S. 344 und Doederlein, Homer. Gloſſ. 2237. Nach Hermann's Erklärung bedeutet Nypsös ſo viel als Nefluus und bezeich⸗ net den unwandelbaren, immer ruhigen Meeresgrund. Obwohl Creuzer(Briefe S. 173) und Naegelsbach (Homer. Theol. S. 80) dieſer Erklärung beitreten, ſo kann ich dieſelbe doch nicht unterſchreiben, da ſie mir eine ganz verfehlte zu ſein ſcheint. ⁴⁵) Welcker, Götterl. S. 618. ¹⁶) Preller, griech. Mothologie S. 344. 47) A1oc Gy oder 150 d*o« bildet einen Begriff“. Duentzer, die homeriſchen Beiwörter des Götter⸗ und Menſchengeſchlechtes S. 8. ⁴) Wel- cker, Götterl. S. 617, 619 und 620. ¹³⁹) Naegelsbach, Homer. Theol. S. 79. ⁵³⁸) Schwenck, Mythol. der Griechen S. 286. 5¹) Ueber die Deutung und Verdeutſchung des vielbeſprochenen Epithetons 606e ſieh die Note zu 06 ö TvLA.„HD.*²) Vgl. Note 17. ⁵³) In der nachhomeriſchen Sage erſcheint die ſchöne Galateia als Geliebte des Kyklopen Polyphem und des Hirten Akis. Vgl. Ovid. Metam. XIII, 749. 5¹) Welcker, Götterl. S. 617 u. 618, bemerkt Folgendes über den Namen Géric:„Die Bedeutung von O6ric, der Tochter des Nereus, iſt vermuthlich dieſelbe wie von Tydöc, der mit Okeanos verbundenen Mutter aller Dinge, indem derſelbe Name in verſchiedenen


